Freitag | 22. November 2019
 
Sport in Haan  | 

Handball | Unitas-Handballer wollen versöhnlichen Jahresabschluss

Von

Die Zielvorgabe für das Auswärtsspiel am heutigen Abend ist klar. Die Unitas will sich unbedingt mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschieden. Positive Nebeneffekte wären ein ausgeglichenes Punktekonto und ein Tabellenplatz im sicheren Mittelfeld der Oberliga. Mit der SG Überruhr, aktuell Tabellenvorletzter, wartet auf dem Papier eine lösbare Aufgabe auf die Haaner Handballer. Doch Tomasik und seine Schützlinge sind gewarnt, so dürfen die Essener in keiner Phase der Partie auf die leichte Schulter genommen werden. Anpfiff in der Klapperstraße ist um 18.30 Uhr.

„Wir haben in dieser Saison schon einige Male unter Beweis gestellt, dass wir gut spielen und gewinnen können. Dort wollen wir heute anknüpfen“, sagt ein optimistischer Jurek Tomasik. Zweifel kommen beim erfahrenen Coach auf, wenn er an seine Besetzung denkt: „Natürlich haben die Schwankungen in den letzten Wochen auch viel mit der dünnen Personaldecke zu tun. Das können wir momentan aber nicht verändern und müssen eben bestmöglich mit der Situation umgehen.“

Auch die SG Überruhr wird in dieser Spielzeit vom Verletzungspech verfolgt, hat wohl gerade deshalb bisher nur zwei Siege einfahren können. Doch die Mannschaft von Trainer Sebastian Vogel hat beim 20:20-Unentschieden gegen Ligaprimus Königshof auch schon ein dickes Ausrufezeichen in dieser Saison gesetzt. Nicht umsonst erwartet Tomasik ein Spiel auf Augenhöhe: „Überruhr wird mit aller Macht versuchen zu gewinnen, um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen. Die Tagesform wird entscheiden.“

Tomasik fordert von seiner Mannschaft eine agile und kompakte Deckungsarbeit, sowie ein schnelles Rückzugsverhalten: „Besonders die einfachen Gegentore in der ersten oder zweiten Welle müssen wir verhindern.“ Rückraumspieler Tim Koenemann müsse die Haaner Defensive in den Griff bekommen, „er ist die Schaltzentrale im Spiel von Überruhr“.

Tomasik baut auf eine kompakte Mannschaftsleistung und hofft zudem auf eine bessere Abschlussquote als noch am vergangenen Wochenende in Wesel. „Wir wollen ein ausgeglichenes Punktekonto und dafür müssen wir gewinnen“, formuliert der Unitas-Trainer klar und deutlich.


Alle Rechte vorbehalten.

Wo kann ich diesen Artikel kommentieren?

Leider bieten wir diese Funktion nur unseren Abonnenten an. Registrieren können Sie sich hier. Sollten Sie bereits Abonnent von Taeglich.ME sein, so können Sie sich hier einloggen und diesen Artikel kommentieren.