Dienstag | 22. Oktober 2019
 
Sport in Haan  | 

Handball | Unitas will keine Schützenhilfe leisten

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Geht es in einem letzten Saisonspiel für gewöhnlich darum sich nicht mehr zu verletzen, bietet der letzte Auftritt der Haaner Handballer am morgigen Samstagabend (19.30 Uhr, Alderstraße) hingegen weitaus mehr Brisanz. Zum Saisonfinale empfangen die Schützlinge von Trainer Jurek Tomasik den TV Lobberich, der als aktuell Tabellendreizehnter der Oberliga akut abstiegsgefährdet ist. Die Unitas teilt diese Sorgen nicht, kann mit einem Heimsieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Krefeld-Oppum aber doch noch den angestrebten dritten Tabellenplatz erreichen.

Die Saison der Gartenstädter war geprägt von Höhen und Tiefen, dürfte die Verantwortlichen, Trainer und Spieler letztlich aber dennoch sehr zufrieden stimmen. Immer wieder musste man mit äußerst schmalem Kader antreten und hatte aufgrund der Harzproblematik Schwierigkeiten mit der Trainingsgestaltung – Probleme, die das Tomasik-Team mit Leidenschaft und Wille meist haben vergessen lassen. Und sollte jetzt noch der dritte Platz herausspringen, gäbe es auch für die letzten Kritiker nichts mehr zu meckern.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich die Haaner Handballer allerdings mächtig steigern. So bot die Unitas in den beiden Spielen nach der Osterpause enttäuschende Leistungen und musste zwei verdiente Niederlagen hinnehmen. „Besonders in der Abwehr müssen wir uns wieder steigern. Wir wollen noch einmal alles geben und uns vernünftig in die Sommerpause verabschieden“, sagt Jurek Tomasik, für den die Begegnung eine sehr besondere ist. Zum einen wird der erfahrene Coach das letzte Mal das Traineramt der Unitas bekleiden, zum anderen könnte er seine vorherige Mannschaft mit einem Sieg in die Verbandsliga schicken. Trotzdem stellt Tomasik klar: „Wir wollen Lobberich keine Schützenhilfe leisten und unbedingt doppelt punkten. Ob es dann für Platz drei reichen würde, müssen wir sehen.“


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