Bürger haben beim Heimatpreis das letzte Wort
Auch in diesem Jahr wird erneut der Heimatpreis in Mettmann vergeben. Anders als in den Vorjahren, entschied der Ausschuss für Sport, Kultur und Ehrenamt gestern Abend, dass die Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden können, wer den mit 5000 dotierten Preis in diesem Jahr erhalten soll.
Damit folgte man nunmehr einem Vorschlag, den Die Linke bereits im letzten Jahr vorgetragen hatte – damals jedoch noch ohne eine politische Mehrheit. Das ist in diesem Jahr anders: „Während Bürgerinnen und Bürger zur Vergabe des Heimatpreises im letzten Jahr lediglich Nominierungen abgeben konnten, woraufhin der Kulturausschuss per politischem Beschluss über den Preisträger entschied, können Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr durch ihre eigene Stimmabgabe selbst Einfluss auf die Vergabe des Heimatpreises 2022 nehmen“, freut sich André Bär, Fraktionsvorsitzender der Linken.
Und so soll das Verfahren für den Heimatpreis 2022 aussehen: Jeder darf Vorschläge für einen möglichen Preisträger machen.
- Der Kulturausschuss wird aus allen Nominierungen eine Vorauswahl treffen
- Maximal sechs ausgewählte Nominierungen werden in die öffentliche Abstimmung gehen
- Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden schlussendlich selbst, wer den Heimatpreis 2022 erhalten soll.
Mit dem Heimatpreis rückt die Landesregierung in Kreisen, Städten und Gemeinden herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit. Neben der Wertschätzung für die geleistete Arbeit verbindet sich damit auch die Chance, vor Ort über das Thema „Heimat“ zu diskutieren, denn: Heimat ist vielfältig.
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