Freitag | 23. Februar 2024
 
Mettmann  | 

Bastian Pallmeier übernimmt die Geschäftführung

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Im Synoden-Gottesdienst wurde sein Vorgänger bei der Diakonie, Jörg Koch, verabschiedet.

links Bastian Pallmeier, rechts Jörg Koch. Foto: Kirchenkreis

Jörg Koch, der Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann geht im Juni 2023 in den Ruhestand. 2014 hatte er die Position des Geschäftsführer übernommen.  Superintendent Frank Weber hat ihn jetzt offiziell im Rahmen des Synoden-Gottesdienstes verabschiedet. Zugleich wurde Bastian Pallmeier als sein Nachfolger begrüßt.

 

In Oberhausen geboren und aufgewachsen engagierte sich Jörg Koch schon als junger Mensch in der kirchlichen Jugendarbeit und leistete hier später auch seinen Zivildienst.

In Aachen studierte er Sozialpädagogik und schloss erfolgreich mit dem Diplom ab. Sein beruflicher Werdegang führte über verschiedene Stationen, zu denen unter anderem die Leitung eines Kinder- und Jugendheims, die Leitung eines heilpädagogischen Heims für gehörlose Kinder und Jugendliche und schließlich die aktuelle Geschäftsführung in der Diakonie gehörten.

Von Aachen ins Ruhrgebiet zurückgekehrt ist er wegen des Jobs seiner Ehefrau und lebt seitdem in Mülheim an der Ruhr.

Diakonie

Es gibt zwei wichtige Säulen in der Diakonie: die stationäre sowie die ambulante Seniorenhilfe und die sozialen Dienste. Zu den sozialen Diensten gehören unter anderem alle Beratungsdienste und die ergänzenden Betreuungen in den Grund- und Förderschulen.

„Das besonders Interessante an meiner Tätigkeit ist die Vielfältigkeit. Es gibt im Kirchenkreis zehn Kirchengemeinden mit ihren jeweiligen diakonischen Aktivitäten. Es existieren unterschiedliche Schwerpunkte und unterschiedliche Kulturen. Die Aufgabe war und ist, die Diakonie sowohl kommunal als auch kirchlich einzubetten. Die damit verbundenen Aufgaben waren immer sehr reizvoll. Positiv finde ich, dass weiterhin Einigkeit in dem Kirchenkreis darüber herrscht, dass Diakonie zentrales kirchliches Handeln ist“, erklärt Jörg Koch.

Dem neuen Geschäftsführer wünscht Jörg Koch viel Erfolg bei der Weiterentwicklung der Diakonie. Von den kommunalen und den öffentlichen Stellen wünscht er sich weiterhin die Anerkennung der Wichtigkeit der Wohlfahrtsverbände für ein funktionierendes Gemeinwesen und als Unterstützer in der Daseinsvorsorge.

Für die Zeit in seinem Ruhestand könnte er sich vorstellen, Fahrradtouren innerhalb Europas zu unternehmen. Eine Wanderung auf dem Lykischen Weg, dem Fernwanderweg in der Türkei, würde ihn ebenfalls reizen. Langeweile wird er jedenfalls nicht haben, da ist er sich sicher.

Nachfolger Bastian Pallmeier

Er wurde in Wuppertal geboren und ist hier auch aufgewachsen, wo er bis heute lebt. Ursprünglich hatte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht. Danach absolvierte er erfolgreich ein berufsbegleitendes Studium zum Betriebswirt. Nach elf Jahren Berufstätigkeit im Bankensektor folgten weitere berufliche Stationen im kirchlichen Umfeld. So führte er im Kirchenkreis Wuppertal die kaufmännische Buchführung ein und wechselte nach einigen Jahren in die Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann, wo er als kaufmännischer Leiter und Prokurist tätig war. 2021 übernahm er dann die Position des Geschäftsführers in einem Evangelischen Altenzentrum in Solingen, bevor er 2023 für die Nachfolge von Jörg Koch als Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis gewonnen werden konnte.

Mit der Kirche ist er von Kind auf eng verbunden. An vielen kirchlichen Aktivitäten hatte er von Jung an teilgenommen. Dazu gehörten unter anderem Jugendfreizeiten, die er in späteren Jahren selbst leitete und die Musik. Er singt im Chor und spielt in einer Band Klavier und Percussion.

Für ihn ist es wichtig, in einem sozial engagierten und für die Gesellschaft sinnträchtigen Bereich zu arbeiten. Daher lag für ihn ehemals der Wechsel in eine kirchliche Einrichtung sehr nahe.

Besonders reizvoll in der aktuellen Position findet er die politische Arbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und dem Kreis. Für ihn spielt der soziale Aspekt die wichtigste Rolle, auch wenn natürlich die Wirtschaftlichkeit von Einrichtungen immer berücksichtigt werden muss.

„Es ist ein Spagat, aber es zählt eben nicht nur die wirtschaftliche Lage, sondern die Relevanz für unsere Gesellschaft. Menschen mit unterschiedlichen Beratungs- und Unterstützungsangeboten zu begleiten, dabei auch die Mitarbeitenden nicht außer Acht zu lassen, das steht für mich im Fokus. Wir, die Diakonie, sind ein Unternehmen, das die Evangelische Kirche und deren christliche Werte repräsentiert“, schildert Bastian Pallmeier.


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