Samstag | 20. Juli 2019
 
Kurz notiert in Mettmann  | 

Eichenprozessionsspinner wird bekämpft

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Der Landesbetrieb Straßen.NRW beginnt in der kommenden Woche an Bundes- und Landesstraße im Kreis Mettmann mit der Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners.

Die Bekämpfung der befallenen Bäume erfolgt mit Sprühfahrzeugen, die mit Schrittgeschwindigkeit von frühmorgens bis in die Abendstunden unterwegs sind.

Die Stadtverwaltung wird ebenfalls bald die Bäume, die vom Eichenprozessionsspinner befallen sind, bekämpfen. Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits. Im vergangenen Jahr hatte die Verbreitung der Raupen dazu geführt, dass sogar Schulhöfe und der Friedhof Lindenheide zeitweise geschlossen werden mussten.

Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September aktiven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen wegen ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Bei Kontakt mit der Haut können starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auftreten. Werden Raupenhaare eingeatmet, kann es zu Entzündungen der Luftwege kommen.

Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden die befallenen Bäume großflächig besprüht. Das aufgesprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis) wird durch die jungen Raupen über die Nahrung aufgenommen. Für Menschen, Tiere oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter durchgeführt werden.


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