Mittwoch | 1. Dezember 2021
 
Mettmann  | 

Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr

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Zahlreiche Einsätze beschäftigten die Mettmanner Feuerwehr am Donnerstag.

Einsatz in der Fußgängerzone für die Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Mettmann

Der Donnerstag war gerade erst zehn Minuten alt, als die Feuerwehr eine automatische Feuermeldung über eine Brandmeldeanlage an die Seibelstraße alarmierte. Unruhig ging es dann für die Kräfte des Feuer- und Rettungsdienstes im Verlauf des Tages weiter:

Um 7.04 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 3 in Fahrtrichtung Düsseldorf aus. In Höhe des Autobahnkreuzes Hilden war es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen, bei dem zwei Insassen verletzt wurden. Nach einer medizinischen Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort konnte ein Betroffener die Einsatzstelle selbstständig verlassen, der Zweite wurde in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Straßenverkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und nahm auslaufende Betriebsmittel auf.

Gegen 8.30 Uhr rief ein weiterer Alarm einer ausgelösten Brandmeldeanlage, diesmal im Neubau der noch nicht in Betrieb befindlichen Kreisleitstelle Mettmann auf dem Adalbert-Bach-Platz, die Einsatzkräfte auf dem Plan. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr kontrolliert. Dabei konnte der Grund für den Alarm schnell ausgemacht werden: Die Nutzung einer Nebelmaschine während der praktischen Einweisungsarbeiten im Bereich der neuen Atemschutzübungsstrecke führte zur Auslösung.

Um 12.30 Uhr meldeten Anrufer über Notruf einen vermutlichen Kellerbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Mittelstraße. Anwohner hatten einen lauten Knall wahrgenommen und anschließend eine Rauchentwicklung gesehen. Die Feuerwehr Mettmann rückte daraufhin mit zahlreichen Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus. Bei Eintreffen konnte ein leichte Verrauchung im Keller wahrgenommen werden. Alle Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude befunden hatten, wurden ins Freie gebracht. Parallel wurde der Keller durch den Angriffstrupp kontrolliert. Die Verpuffung in einem Anschlusskasten sorgte für den lauten Knall und die anschließende Rauchentwicklung. Der gesamte Keller wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert und im weiteren Verlauf über natürliche Ventilation entraucht. Während der Einsatz an der Mittelstraße noch im vollem Umfang lief, kam es zu einer erneuten Auslösung der Brandmeldeanlage im neuen Kreisgebäude auf dem Adalbert-Bach-Platz. Noch auf der Wache befindliche Einsatzkräfte machten sich unverzüglich erneut auf den Weg in Richtung Metzkausen. Parallel dazu wurde die Drehleiter der
Feuerwehr Erkrathzu diesem Einsatz hinzualarmiert. Durch noch nicht verschlossene Gebäudeöffnungen war Nebel aus der Atemschutzübungsstrecke in nicht dafür vorgesehene Bereiche eingedrungen und hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Gegen 14 Uhr alarmierte die Kreisleitstelle Mettmann die Feuerwehr Mettmann zu einer weiteren ausgelösten Brandmeldeanlage – diesmal in einem Seniorenheim auf der Seibelstraße. Bei Ankunft an der Einsatzstelle hatten die Pflegekräfte bereits vorbildlich reagiert und alle Bewohner des betroffenen Trakt in Sicherheit gebracht. Angebranntes Essen war hier für die Auslösung der Brandmeldeanlage verantwortlich, sodass schnell Entwarnung gegeben werden konnte und sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf ein Querlüften beschränkten.


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