Sonntag | 18. August 2019
 
Mettmann  | 

Eiserne Hochzeit im Hause Friedel

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Am gestrigen Montag, 12. August, feierten Hildegard und Heinz Friedel ihren 65. Hochzeitstag, die "Eiserne Hochzeit".

Die stellvertretende Bürgermeisterin Ute Stöcker gratulierte Heinz und Hildegard Friedel. Foto: Stadt Mettmann

Zu den Gratulanten gehörten auch der stellvertretende Landrat Ernst Buddenberg sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Ute Stöcker, die im Namen von Rat und Verwaltung einen Blumenstrauß überbrachte.

Dass es sich bei Hildegard und Heinz Friedel um zwei waschechte Kölner Frohnaturen handelt, merkt man vor allem daran, dass sie jederzeit einen lockeren Spruch oder einen Scherz auf den Lippen haben. Es wird herzlich gelacht wenn die Familie zusammenkommt, beispielsweise jeden Sonntag beim gemeinsamen Frühstück im Hause Friedel. „Das machen wir schon seit dreißig Jahren so und das werden wir auch beibehalten. Das schweißt die Familie zusammen“, erzählt Hildegard Friedel.

Zusammen mit ihrem Mann Heinz kam sie im Jahr 1967 nach Mettmann, er arbeitete zu diesem Zeitpunkt bereits vier Jahre als Werksleiter für Ford in Wülfrath. „Dort war ich zehn Jahre tätig, bevor ich nach Düren versetzt wurde. Meiner Frau hat es aber in Mettmann so gut gefallen, dass sie hier nicht mehr weg wollte“, berichtet der 87-Jährige, der bis heute im Ford-Pensionärsverein aktiv ist.

Vor allem in den letzten zwanzig Jahren haben Hildegard und Heinz Friedel die Reise-Leidenschaft für sich entdeckt. Ägypten, Kanada, Griechenland oder Kuba zählten beispielsweise zu ihren Zielen. „Und Hawaii musste unbedingt dabei sein, da wollten wir schon immer einmal hin. Hinzu kamen viele Städtereisen in ganz Europa und natürlich auch in Deutschland“, erinnert sich Heinz Friedel.

Seine Frau Hildegard betätigte sich aber auch stark im künstlerischen Umfeld, beispielsweise als Malerin mit über 100 Werken. Darüber hinaus belegte sie mit ihren dichterischen Versen vor einigen Jahren den dritten Platz beim städtischen Literaturwettbewerb. Stolz ist sie aber vor allem auf ihre Kinder, die „alle was geworden sind“.

Insgesamt vier Kinder, neun Enkel und ein Ur-Enkel werden dabei sein, wenn am 4. Oktober die Eiserne Hochzeit im Kreis der Familie noch einmal gefeiert wird, denn an diesem Tag vor 65 Jahren heirateten die beiden kirchlich. „Das muss groß gefeiert werden, schließlich war ich in der ganzen Zeit mit nur einem Mann verheiratet“, scherzt Hildegard Friedel. „Ich hätte es nicht besser treffen können“.


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