Freitag | 14. August 2026
 
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Fußball | ASV Mettmann gewinnt in der Nachspielzeit

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Durch den späten Siegtreffer beim Tabellenschlusslicht Meerbusch II klettern die Mettmanner vorerst wieder auf den dritten Platz.

In der Nachspielzeit gelingt dem ASV Mettmann beim Schlusslicht TSV Meerbusch II der Treffer zum 2:1-Auswärtssieg, mit dem er sich noch Chancen auf den Aufstieg aufrechthält. Ein Schuss von Umut Demir nach einem schnell ausgeführten Eckball wurde abgefälscht und landete im Netz. Trainer Khalid Channig war eher mit dem Endergebnis als mit der Art und Weise zufrieden: „Dinge wie Dynamik, das Spiel mit oder gegen den Ball haben heute einfach nicht gestimmt. Die Tabellensituation hat man nie wirklich angemerkt. Es ist uns nicht gelungen, dem Gegner eine Verunsicherung aufzuzwingen und ihn richtig unter Druck zu setzen. Erst in den letzten Minuten haben wir das Tor richtig gewollt. Wir können uns glücklich schätzen, dass es am Ende noch gefallen ist. Das Tor hätte zwischenzeitlich auch auf der anderen Seite fallen können, da hätten wir uns nicht beschweren dürfen. So ein glücklicher Sieg kann nicht unser Anspruch sein.“ Zumindest über Nacht klettert der ASV wieder auf den dritten Rang bei drei Punkten Rückstand zum Relegationsplatz.

Das Spiel begann ziemlich statisch und ohne die großen Aktionen. Die erste Chance hatte Ahmet Kizilisik, dessen Schuss von der Strafraumgrenze knapp am Pfosten vorbeirutschte (15.). Etwas überraschend landete ein Versuch von Toni Markovic aus halblinker Position im Gewühl am Aluminium. Nach einiger Zeit trauten sich dann auch die Gastgeber nach vorne. Eine Kopfballverlängerung strich knapp am Mettmanner Gehäuse vorbei und dann parierte ASV-Schlussmann Niklas Wurth einen freistehenden Schuss glänzend. Gerade als das Tor eher wenn dann für Meerbusch in der Luft lag, schlenzte Maximilian Eisenbach das Leder aus siebzehn Metern in den Winkel. Dann wurde es hektisch. Der Mettmanner Trainer sah nach einem Disput mit dem Schiedsrichter die rote Karte und fast wäre es mit einem Gleichstand in die Halbzeitpause gegangen, hätte die ASV-Verteidigung nicht noch einen Ball von der Linie geklärt, der dem Torwart durchgerutscht war.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gehörten ganz klar Meerbusch. Erst köpften sie aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein (49.), wenig später gewannen sie im Strafraum den Zweikampf und trafen den Pfosten. Mettmann hatte Probleme, die gegnerische Abwehr zu knacken und die Gastgeber setzten vermehrt auf Konter. Einer dieser landete wieder am Mettmanner Pfosten. Im Gegenzug lenkte der Torwart dann auch einen Schuss von Tristan Maresch noch soeben ans Aluminium. In den letzten Minuten drängte Mettmann den Gegner mehr hinten rein, brachte den Ball aber in den Abschlüssen nicht richtig gefährlich auf das Tor. Dann folgte in der Nachspielzeit doch noch die entscheidende Szene.


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