Sonntag | 29. März 2020
 
Kurz notiert in Mettmann  | 

„Omas gegen Rechts“ machen auf die Situation im Mittelmeer aufmerksam

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Zum Tag der Seenotrettung machten die „Omas gegen Rechts“ aus dem Kreis Mettmann auf die aktuelle Situation im Mittelmeer aufmerksam und verteilten rund 100 Papierschiffchen an Passanten.

Aktion von "Omas gegen Rechts" im Neandertal. Foto: privat

Erst kürzlich gab es das größte Bootsunglück des Jahres und man rechnet mit mindestens 100 ertrunkenen Flüchtlingen. Überlebende Menschen wurden zurück nach Libyen gebracht, was völkerrechtlich fragwürdig ist. Darüber hinaus sind die Lager dort für menschenunwürdige und katastrophale Zustände bekannt. Private Hilfsorganisationen praktizieren Seenotrettung, haben aber mehr und mehr mit Widerständen zu kämpfen und werden kriminalisiert. 

Gegründet wurden die „Omas gegen Rechts“ in Deutschland Anfang 2018 und inzwischen haben sich bereits mehr als 50 Regionalgruppen in Deutschland gegründet. Sie engagieren sich für Demokratie und Menschenwürde, für Gleichberechtigung und ein sozial gerechtes Miteinander. Der rechtsgerichtete Aufmarsch in Mettmann im März hatte viele schockiert und zu Gegenprotesten geführt. Daraus resultierend hat sich die Regionalgruppe „Omas gegen Rechts – Kreis Mettmann“ gegründet und schon durch diverse Aktionen Zeichen für „no racism in ME“ gesetzt.

Kontakt zur Regionalgruppe Kreis Mettmann:
omasgegenrechts.me@gmail.com


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