Dienstag | 20. Oktober 2020
 
Mettmann  | 

Tafel öffnet wieder – und auch an anderen Stellen gibt es Unterstützung

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Die Corona-Pandemie macht sich durch daraus resultierende Kurzarbeit oder Umsatzeinbußen auch in den Geldbörsen vieler Menschen bemerkbar. Auf der anderen Seite konnten Hilfsangebote in den letzten Wochen nicht aufrechterhalten werden. Langsam normalisiert sich das wieder.

Gisela Fleter, Leiterin der Tafel.

Mettmanner Tafel

Nach vierwöchiger Zwangspause und viereinhalb Monaten Lieferdienst wird die Mettmanner Tafel, Am Hügel 4, ab dem 29. September wieder öffnen. Die Zugangsvoraussetzungen für die Tafel bleiben nach wie vor ein Nachweis über die Bedürftigkeit, wie etwa ein Bescheid vom Jobcenter oder aus dem Sozialamt. Für angemeldete Kunden reicht der Tafelausweis.

Die übliche Einlassfolge wird es jedoch vorerst nicht geben. Die Kunden werden gebeten, sich telefonisch für die Ausgabe am Dienstag- oder Donnerstagsvormittag anzumelden. Die Tafelkunden erhalten bei der Anmeldung eine Uhrzeit für ihren Einkauf und werden gebeten, ihren Tafelausweis und eigene Taschen mitzubringen.

Schwerbehinderte und Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, können sich jeweils mittwochs Lebensmittel der Tafel nach Hause liefern lassen. Für den Einkauf vor Ort und für den Lieferservice werden pauschal 2 Euro berechnet.

Anmeldungen bitte ausschließlich unter Tel. 02104/2335311 (montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr).

Vor und in der Ausgabestelle müssen strenge Regeln beachtet werden. Dazu zählt der Mund-Nasen-Schutz. Er ist vor und in der Ausgabestelle zwingend erforderlich, ansonsten ist kein Einlass möglich. Außerdem gelten die vorgeschriebenen Abstandsregeln. Gruppenbildung ist nicht erlaubt. Die Markierungen vor und in der Ausgabestelle sind zu beachten. Pro Familie wird nur einem Mitglied der Zutritt gestattet. Bei Betreten der Räumlichkeiten sind die Hände an der Hygienestation zu desinfizieren. Es darf keinen direkten Kontakt zu den Tafelmitarbeitenden geben.

Kaufhaus der Mettmanner

Das Kaufhaus der Mettmanner an der Bahnstraße 5 ist bereits seit dem 5. Mai wieder geöffnet. Auf drei Etagen wird dort  ein breites Angebot an Secondhand-Ware angeboten. Im Sortiment: Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, Möbel, Dekorationsartikel, Haushaltswaren, Heimtextilien, Glas und Porzellan, Stoffe und Handarbeitsbedarf, Elektroartikel, Bücher und Spielzeug. Geöffnet montags bis freitags 9.30 bis 18 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr, die Geschirr- und Textilabteilung im 2. Obergeschoss schließt eine halbe Stunde vorher.

Kleiderladen

Der Kleiderladen des Kinderschutzbundes Mettmann, Kurze Straße 6, hat am 1. September nach mehrmonatiger Pause wieder die Türen geöffnet. Kinder- und Erwachsenenkleidung warten auf Kundschaft – natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln. Die Second-Hand Sachen sind sortiert und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen kennen sich aus im umfangreichen Angebot. Öffnungszeiten: Dienstag 16.30 bis 17.30 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 9 bis 11 Uhr. Abgaben von Spenden sind möglich während der Öffnungszeiten oder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter Tel. 02104/72010 oder 73010.

Der Laden (SKFM)

Schicke Kleidung in guter Qualität muss nicht teuer sein – das ist das Motto des SKFM-Ladens an der Neanderstraße 68-72. Dort gibt es attraktive Second Hand-Kleidung für die ganze Familie. Der Schwerpunkt des Angebotes liegt bei dem Bedarf für Schwangere und Kinder – von Umstandskleidung über Babyerstausstattung bis zu Kindermöbeln und Spielzeug. Fachverkäuferinnen, ehrenamtliche Helferinnen und Teilnehmerinnen aus den Beschäftigungsprojekten bereiten die Waren in der Sortierung, Wäscherei und Ausbesserung für den Verkauf vor, eingekauft werden kann montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.

Awo-Treff

Im Awo-Treff an der Gottfried-Wetzel-Straße gibt es jeden Mittag für 4,10 Euro (inklusive Nachtisch und Kaffee oder Mineralwasser) ein von Küchenchef Heiko Falkenstein zubereitetes warmes Mittagessen – heute zum Beispiel schwedische Hackbällchen in Sahnesoße, Poreegemüse und Kartoffelpüree. Anmeldung bis 10 Uhr am Vortag erbeten: Tel. 02104/70753, treff@awo-mettmann.de

Wohnungslosenhilfe

Die Wohnungslosenhilfe der Caritas hilft auch, bevor man wohnungslos wird. Um Wohnungslosigkeit zu verhindern gibt es folgende Hilfsmöglichken: Information über Interventionsmaßnahmen bei Kündigung oder Räumung, Klärung der Möglichkeiten zur Mietschuldenübernahme durch den Sozialhilfeträger, Beratung zum wirtschaftlichen Umgang mit dem vorhandenen Budget. Aktuell sind persönliche Beratungen nach tel. Absprache: 02104/807564; E-Mail: wohnungslosenhilfe@caritas-mettmann.de


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