Montag | 15. April 2024
 
Mettmann  | 

Über das grüne Band miteinander verbunden

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Mettmann Impuls ruft dazu auf, den Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar zu unterstützen. In Mettmann ist der Ambulante Kinderhospizdienst in der Mühlenstraße aktiv.

Das grüne Band ist das Symbol des Kinderhospiztages. Foto: privat

Die Interessengemeinschaft Mettmann Impuls ruft ihre Mitglieder auf, sich am „Tag der Kinderhospizarbeit“ – das ist der 10. Februar – zu beteiligen. Als Symbol soll dann das grüne Band verteilt werden. Das Band ist ein Symbol für den „Tag der Kinderhospizarbeit“. Es drückt die Hoffnung aus, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und Jugendlichen und deren Familien verbünden. In Mettmann ist seit Anfang 2021 der Franziskus Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst auf der Mühlenstraße 17 ansässig. Mit der Beteiligung an der Aktion soll „unsere Arbeit noch bekannter gemacht werden, damit Familien von der Möglichkeit der Begleitung erfahren“, betont der Hospizdienst.

Doch nicht nur grüne Bänder sollen verteilt werden. Der bundesweite Aktionstag dient auch der Information. Ein Flyer erläutert Aktion und die Bedeutung der Kinderhospizarbeit. „Viele der 50.000 in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung werden
mit ihren Familien durch ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste und stationäre Kinder- und Jugendhospize begleitet. Die Begleitung erfolgt ab der Diagnose, im Leben, im Sterben und über den Tod der Kinder hinaus.

Der „Tag der Kinderhospizarbeit“ am 10. Februar soll Menschen motivieren, sich mit der Kinder- und Jugendhospizarbeit zu solidarisieren. „Er hilft, die Inhalte der Kinder- und Jugendhospizarbeit und ihre Angebote bekannter zu machen“ – ein Aktionstag als Motivationshilfe, auch um Menschen für das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen.

Kinder- und Jugendhospizarbeit müsse enttabuisiert werden – lautet eine Forderung.

Der Begleitung der Kinder und Jugendlichen erfolge ambulant und stationär, aus den Bedürfnissen der Familien heraus, falls gewünscht – bereits ab der Diagnose. Dabei werden qualifizierte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Wer mithelfen möchte, kann sich per Mail informieren: KJHD.hochdahl@marienhaus.de.

Aber auch finanzielle Zuwendung ist nötig. Das sind die Spendenkonten: Kreissparkasse Düsseldorf (IBAN DE90 3015 0200 0003 1056 08); VR Bank eG (IBAN DE54 3056 0548 0505 9000 14).

„Bitte mitmachen“, appelliert Mettmann Impuls und kündigt an, dass innerhalb der nächsten Tage Bettina Barth und Bernd Wychlacz bei einigen Geschäften die Flyer mit Bändchen verteilen werden.


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