Donnerstag | 27. Februar 2020
 
Kurz notiert in Mettmann  | 

Unruhiger Jahreswechsel für die Feuerwehr

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Mehrere Einsätze bescheren der Feuerwehr und den Rettungsdienst der Stadt Mettmann einen unruhigen Jahreswechsel. Das Ehrenamt hat dabei laut Einsatzleiter Matthias Mausbach seine große Schlagkraft bewiesen.

Insgesamt mussten die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Mettmann über den Jahreswechsel zu 38 Einsätzen ausrücken – davon zwölf nach Mitternacht. Schwerverletze gab es nicht zu verzeichnen.

„Üblicherweise – und so auch in diesem Jahr – haben wir es in solchen Schichten mit alkoholbedingten Einsätzen und Einsätzen mit Verletzungen durch Feuerwerkskörper zu tun“, sagte Matthias Mausbach, stellvertretender Leiter der Feuerwehr.

Gegen 1.14 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Feuerwehrleitstelle eine starke Rauchentwicklung im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Straße Im Siepen. Die Leitstelle entsendete unverzüglich einen Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, die hauptamtliche Wache, einen Rettungswagen sowie einen Notarzt der Feuerwehr Mettmann zur Alarmadresse. Nach erster Erkundung der Einsatzstelle, konnte schon auf der Straße und im Hausflur eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Alle Personen hatten das Haus bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Mit zwei Löschtrupps drang die Feuerwehr über den Treppenraum in den Keller und den Hausflur vor. Sehr schnell konnte das Feuer in einem Keller lokalisiert und bekämpft werden. In einem Kellerraum brannten mehrere Gegenstände. Parallel wurde der Hausflur mittels Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Der Grund für den Brandausbruch ist unklar. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Für die Bewohner des Hauses bestand sehr schnell keine Gefahr mehr. Das komplette Haus musste durch den Brandschaden stromlos geschaltet werden. Nach ca. 2,5 Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Schadenhöhe ist unbekannt und kann noch nicht beziffert werden. Im Bereich der Teichstraße, Am Anger und Im Siepen kam es durch den Feuerwehreinsatz zu kleineren Verkehrsstörungen.

Noch während der Feuerwehreinsatz „Im Siepen“ lief, meldete die Leitstelle mehrere Containerbrände im Stadtgebiet von Mettmann. Durch die große Anwesenheit an ehrenamtlichen Einsatzkräften konnten weitere Einsatzfahrzeuge besetzt und zu Paralleleinsätzen entsendet werden. Alle Containerbrände konnten schnell gelöscht werden. Es wurden auch bei diesen Einsätzen keine Personen- bzw. Gebäudeschäden zu verzeichnet.


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