Donnerstag | 25. April 2024
 
Mettmann  | 

Unterstand neben Tankstelle hat gebrannt – benachbartes Wohnhaus betroffen

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Um kurz nach 18 Uhr wurde Sirenenalarm in Mettmann ausgelöst: An der Johannes-Flintrop-Straße brannte ein Holzunterstand direkt neben einem Wohnhaus und einer Tankstelle.

Foto: Feuerwehr Mettmann

Die Feuerwehr Mettmann wurde um 17.54 Uhr mit dem Alarmstichwort „Kleinfeuer“ auf die Johannes-Flintrop-Straße alarmiert. Auf der Anfahrt war bereits eine dunkle Rauchsäule im Bereich der Einsatzstelle sichtbar, die auf ein größeres Schadensereignis schließen ließ. Sofort wurde durch den Einheitsführer des ersten Löschgruppenfahrzeugs das Alarmstichwort auf „Gebäudebrand“ geändert und die Alarmstufe auf „Stadtalarm“ erhöht. Somit wurde dann auch Sirenenalarm ausgelöst.

Die Erkundung der ersteintreffenden Feuerwehrkräfte ergab, dass im Gartenbereich ein hölzerner Anbau, in dem Unrat und auch eine Gasflasche gelagert waren, in voller Ausdehnung brannte. Durch die starke Wärmeentwicklung waren die Fenster im Erd- sowie im ersten Obergeschoss des insgesamt viergeschossigen Wohnhauses geborsten und es drang dichter Rauch in die Wohnungen ein. Im Erdgeschoss hatte das Feuer bereits auf die Wohnungseinrichtung übergegriffen. Da zu diesem Zeitpunkt noch unklar war, ob und wie viele Personen sich noch im Haus aufhielten, konzentrierten sich die unter Atemschutz ins Haus eindringenden Trupps auf die Menschenrettung, während parallel dazu zwei weitere Trupps, ebenfalls unter Atemschutz, die Brandbekämpfung im Außenbereich durchführten und den Schutz der angrenzenden Tankstelle gewährleisteten.

Nach der aufwendigen Absuche des Gebäudes stand fest, dass alle Bewohner ihre Wohnungen bereits verlassen hatten. Drei Personen, die sich bei Brandausbruch im Haus aufhielten, wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und konnten anschließend als unverletzt entlassen werden. Im weiteren Einsatzverlauf konnte das Feuer gelöscht und das Gebäude mittels Überdruckbelüftung vom Brandrauch befreit werden. Zur Kontrolle des Dachbereichs wurde die Drehleiter eingesetzt.

Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Hierzu haben Brandermittler der Polizei Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren 70 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Mettmann im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch einen Rettungswagen der Feuerwehr Wülfrath, ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Ratingen und die Polizei. Während der Dauer der Löscharbeiten war die Johannes-Flintrop-Straße voll gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Foto: privat
Foto: privat

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