Freitag | 12. April 2024
 
Mettmann  | 

Verkehrsgefährdung und Unfallflucht

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Windschutzscheibe vereist: 26-jähriger baut zwei Unfälle hintereinander.

Unfallschaden am Toyota des Unfallverursachers.

In der Dunkelheit am frühen Montagmorgen gegen 6.30 Uhr, befuhr ein 26-jähriger Mettmanner mit einem grünen Toyota Yaris Verso die innerörtliche, beleuchtete Berliner Straße, aus Richtung Düsseldorfer Straße kommend, in Fahrtrichtung Nordstraße. In Höhe des Hauses Nr. 25 kam es dabei zur Kollision mit einem silbergrauen Hyundai i10, der am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß parkte.

Diese Heck-Kollision war so stark, dass der Hyundai in das Heck eines unmittelbar davor parkenden, hellbraunen Pickup Ford-Ranger geschleudert wurde. Obwohl hierbei allein an den zwei geparkten Fahrzeugen ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mindestens 4000 Euro entstand, setzte der 26-Jährige seine Fahrt, mit seinem ebenfalls schon stark beschädigten Toyota, in Richtung Nordstraße fort – ohne zu stoppen.

Auf abschüssiger Fahrbahn etwa 270 Meter weiter, in Höhe des Hauses Nr. 25, prallte der Toyota dann erneut in das Heck eines am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß parkenden Fahrzeugs. Hier traf es einen silbernen VW Golf, der durch die Wucht des Aufpralls in das Heck eines davor parkenden silbernen PKW Opel Astras geschoben wurde. Auch hier entstand an den zwei geparkten Fahrzeugen ein erneuter Sachschaden in Höhe von mindestens 4000 Euro.

An der zweiten Unfallstelle endete dann aber auch die Fahrt des nicht mehr fahrbereiten Toyotas endgültig, an dem ein weiterer Sachschaden in Höhe von mindestens 2000 Euro feststellbar war.

Die schnell alarmierte Mettmanner Polizei, die sich bereits auf der Anfahrt zur ersten Unfallstelle befand, konnte den unfallflüchtigen 26-Jährigen am zweiten Unfallort antreffen. Überprüfungen auf Alkohol- oder Drogenkonsum ergaben keine Hinweise darauf. Bei der Kontrolle des Toyota Yaris Verso stellte sich aber sofort heraus, dass die deutlich vereiste Windschutzscheibe vor Antritt der Fahrt offensichtlich nur vollkommen unzureichend gesäubert und von Eis befreit worden war.

Gegen den bei den beiden Unfällen unverletzt gebliebenen 26-jährigen Mettmanner wurde ein Strafverfahren wegen Verkehrsgefährdung und Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Den Führerschein des Beschuldigten stellte die Mettmanner Polizei ohne Widerspruch des Mannes sicher.


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