„Zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen des Masterplans ist unverzichtbar“
Die Stadtschulpflegschaft fordert konsequente und rasche Umsetzung des Masterplans Schule.

Die Stadtschulpflegschaft der Stadt Mettmann hat in ihrer konstituierenden Sitzung für das Schuljahr 2025/2026 Katrin Bönisch als Vorsitzende und Dr. Nicole Ponschek-von Malottki als Sprecherin in ihren Ämtern bestätigt und beide für ein weiteres Jahr gewählt. Neu dabei ist Kevin Lorenz als stellvertretender Vorsitzender.
Die Stadtschulpflegschaft ist ein überparteiliches Gremium, in dem Elternvertretende aller Mettmanner Grund- und weiterführenden Schulen vertreten sind. Sie setzt sich engagiert für die Interessen der Eltern und Schülerinnen und Schüler ein und bringt diese über ihren Sitz im Ausschuss für Schule und Bildung aktiv in die politische Diskussion ein.
Masterplan Schule: Bedarfe sind klar – jetzt muss gehandelt werden
Seit mehreren Jahren begleitet die Stadtschulpflegschaft den Prozess zur Aufstellung und Fortschreibung des Masterplans Schule der Stadt Mettmann intensiv. Die dort aufgeführten Maßnahmen basieren auf einer fundierten Bedarfsanalyse und Schülerzahlprognose, so die Elternvertreter. „Wir haben uns in der Stadtschulpflegschaft bisher für den Masterplan und die darin aufgeführten Maßnahmen ausgesprochen“, betont Katrin Bönisch. „Aus unserer Sicht ist die konsequente und zeitnahe Umsetzung der im Masterplan aufgeführten Maßnahmen unverzichtbar, um die Mettmanner Schulen zukunftsfähig zu machen.“
Bereits erste kurzfristige Maßnahmen seien erfolgreich umgesetzt worden. Weitere Projekte stünden kurz vor der konkreten Planungsphase, andere Projekte aus dem Masterplan hingegen erst in vielen Jahren an. Auch hier setzt die Stadtschulpflegschaft an. „Wenngleich es nachvollzogen werden kann, dass nicht alle Maßnahmen zeitgleich umgesetzt werden können und eine Priorisierung vorgesehen ist, so muss der Masterplan in der Umsetzung flexibel gestaltet sein, neue Rahmenbedingungen oder auch Möglichkeiten zur Beschleunigung müssen aktiv gesucht und berücksichtigt werden“, so ergänzend Katrin Bönisch.
Appell an die Politik: Zukunft nicht vertagen
Mit der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen haben sich die Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt Mettmann verändert. Während der Masterplan bislang von einer breiten politischen Mehrheit getragen wurde, ist die weitere Umsetzung aktuell ungewiss. Die Stadtschulpflegschaft warnt eindringlich vor einem Aufschieben oder Strecken der geplanten Maßnahmen. Ein solches Vorgehen wäre aus Sicht der Elternvertretung kurzsichtig und kostspielig::
• Der akute Raumbedarf für Unterricht und Ganztagsbetreuung könnte nicht gedeckt werden.
• Teure Zwischenlösungen wie Containerbauten müssten geschaffen werden.
• Durch Verzögerungen in der Umsetzung drohen weitere Kostensteigerungen durch steigende Baukosten.
„Die Fehler der vergangenen Jahrzehnte, in denen die Schullandschaft vernachlässigt wurde, dürfen sich nicht wiederholen“, so Dr. Ponschek-von Malottki. „Jetzt ist der Zeitpunkt, in die Zukunft unserer Kinder zu investieren. Schule ist Zukunft – und Zukunft braucht Entschlossenheit.“
Die Stadtschulpflegschaft beton die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt Mettmann und wünscht sich einen weiteren engen Austausch bei der Umsetzung des Masterplans Schule. Sie ruft alle im Rat vertretenen Fraktionen auf, die gute fachliche Basis und die sachorientierte Arbeit am Masterplan fortzuführen.
„Es geht um nichts weniger als die Bildung und Zukunftschancen unserer Kinder“, so Katrin Bönisch abschließend. „Der Masterplan Schule bietet eine verlässliche Grundlage – nun braucht es Mut, Entschlossenheit und politische Verantwortung, ihn umzusetzen.“
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