Dienstag | 10. März 2026
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Alexandra Gräber (CDU) zur Vorsitzenden der VRR-Verbandsversammlung gewählt

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links nach rechts: Oliver Wittke (Vorstand der VRR AöR), Alexandra Gräber (Vorsitzende der Verbandversammlung) und den Landrat des Kreises Kleve, Christoph Gerwers, als Vorsteher des Zweckverbands. Foto: CDU-Fraktion im VRR

Die Mitglieder des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) haben auf ihrer jüngsten Sitzung Alexandra Gräber (CDU) aus Velbert zur neuen Vorsitzenden der Verbandsversammlung gewählt.

„Alexandra Gräber hat viele Jahre in den Gremien des VRR mitgewirkt und war bereits stellvertretende Vorsitzende der Verbandsversammlung. Sie ist allgemein geachtet und im Umgang als sehr sympathisch bekannt. Für uns war sie die natürliche Nachfolgerin ihres ausgeschiedenen Vorgängers, den Landtagsabgeordneten Guido Görtz“, so Frank Heidenreich, Vorsitzender der CDU-Fraktion im VRR. 

Überhaupt sind Frauen aus dem Kreis Mettmann in der neuen Verbandsversammlung stark vertreten. Zur stellvertretenden Vorsitzenden der Verbandsversammlung wurde Ella Luff aus Monheim gewählt. Sie ist dort Leiterin des Bereichs Bauwesen.

Der Zweckverbund Rhein-Ruhr wird von 16 kreisfreien Städten und 7 Kreisen gebildet. Für diese ist er eine Tarifgemeinschaft, aber auch Aufgabenträger für die Gestaltung des Nahverkehrs auf der Schiene. Er umfasst ein Siedlungsgebiet von ca. 8 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen. Sein Sitz ist in Gelsenkirchen. Das zentrale politische Organ ist die Verbandsversammlung, in die Vertreter aus den Kreisen und Städten entsandt werden. Zum Vorsteher des Verbandes haben die Mitglieder der Verbandsversammlung den Landrat des Kreises Kleve, Christoph Gerwers, gewählt.

„Die CDU sieht in der starken – personellen – Vertretung der Kreise auch ein Zeichen dafür, dass weiterhin starkes Potential für den Nahverkehr gerade weniger dicht besiedelten Regionen unseres Ballungsraums gesehen wird – und auch gewünscht ist.“ Themen der Reaktivierung von Schienenstrecken für den Personenverkehr und die Einrichtung von Schnellbuslinien, sind ein Beleg hierfür“, so Frank Heidenreich abschließend.


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