Dienstag | 26. Mai 2020
 
Neanderland  | 

„Der Wanderweg durchs Düsseltal muss bleiben!“

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Die CDU fordert, dass die Winkelsmühle nicht zur Sackgasse wird und begrüßt schnelle provisorische Lösung des Kreises.

(vlnr) Dr. Christian Untrieser, Gabriele Hruschka, Annette Leonhardt Foto: Büro Untrieser

CDU-Vorstandsmitglieder von Erkrath, Mettmann und Gruiten haben sich am Samstagmorgen an der Winkelsmühle im Neandertal getroffen und sich selbst ein Bild gemacht. Denn nach Berichten von Bürgern und der Presse, ist der beliebte Wanderweg A1, der vom Neandertalmuseum entlang der Düssel in Richtung Gruiten führt, durch die Eigentümer der Mühle gesperrt worden. Die Mühle selber liegt auf Mettmanner Stadtgebiet. Der Weg verläuft über das Grundstück der Mühle.

Gabriele Hruschka (Mettmann), Annette Leonhardt (Gruiten) und Dr. Christian Untrieser (Erkrath) erklären dazu: „Dieser Wanderweg ist die einzige direkte Wegeverbindung durch das Düsseltal zwischen Museum und Gruiten und wird von vielen Menschen, die Erholung in der Natur suchen, benutzt. Auch eine Entdeckerschleife des Neanderlandsteigs führt hierher. Dass die Eigentümer der Mühle den Weg scheinbar dauerhaft sperren wollen und man hier in einer Sackgasse endet, stößt auf Unverständnis.“

Nach jahrelangem Rechtsstreit haben sich die Eigentümer scheinbar durchgesetzt. Zwar muss der Weg für die Allgemeinheit offen bleiben. Aber wenn er beseitigt wird, erlischt das Recht auf Betreten der Allgemeinheit. Dies scheint nun geplant zu sein. Gegen das Urteil können keine Rechtsmittel mehr eingelegt werden.

Dennoch ist zum Glück ein Ausweg in Sicht: „Wir haben eine provisorische Lösung gefunden, wie das Grundstück der Winkelsmühle ohne großen Umweg umgangen werden kann“, so Landrat Thomas Hendele (TME berichtete). Dem Kreis ist daran gelegen, schnellstmöglich den Spaziergängern und Wanderern auch eine dauerhafte Wegeführung anzubieten.

Darüber wird im Juni in der Sitzung des Naturschutzbeirates beraten. Die CDU-Politiker aus Erkrath, Gruiten und Mettmann haben sich vor Ort von der praktikablen Übergangslösung überzeugt  und danken dem Landrat für das schnelle Eingreifen. Sie hoffen, dass unter Wahrung aller Naturschutzbelange bald ein dauerhafter Weg entsteht. Alle Parteien und Behörden sollten dafür an einem Strang ziehen.


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