Montag | 11. Mai 2026
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Die Linke: Kreis lässt Taxi-Unternehmen im Regen stehen

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Im Kreistag Mettmann hat ein Zusammenschluss von rund 40 Taxiunternehmen im Kreis Mettmann ein verbindliches Mindestbeförderungsentgelt gefordert. Ziel ist, ruinöses Dumping zu verhindern und die Existenz regionaler Betriebe sowie hunderter Fahrerinnen und Fahrer zu sichern. „Verwaltung und Mehrheit im Kreistag lehnten den Antrag ab. Die Linke im Kreistag Mettmann stellte sich als einzige Kraft klar hinter die Forderung“, so de Fraktion Die Linke in einer Mitteilung

„Wenn in einem von Schwarz-Grün-Gelb regierten Kreis 40 Taxiunternehmen um ihre Existenz kämpfen und eine Mehrheit im Kreistag trotzdem Nein sagt, dann ist das keine Wirtschaftsförderung – das ist Wegsehen“, erklärt Natalie Meisen, Sprecherin der Linken im Kreistag Mettmann. „Hier werden lokale Unternehmen und Arbeitsplätze geopfert, während Plattformkonzerne mit Dumping den Markt kaputtmachen.“

Die Linke kritisiert zudem das Geschäftsmodell von Uber und ähnlichen Plattformen. „Fahrerinnen und Fahrer tragen oft das volle Risiko, ohne verlässliche Mindestvergütung und ohne ausreichende soziale Absicherung. Das ist moderne Ausbeutung“, so Meisen. „Arbeit muss zum Leben reichen – auch in der digitalen Ökonomie.“

Die Linke fordert ein verbindliches Mindestbeförderungsentgelt, klare Regeln für Plattformanbieter und faire Arbeitsbedingungen einschließlich sozialer Absicherung für alle Fahrerinnen und Fahrer.


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