Freitag | 23. April 2021
 
Neanderland  | 

Digital – und mit viel Abstand und Maske

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CDU-Landtagsabgeordneter Martin Sträßer ermöglicht Landtagspraktikum trotz Corona.

Julian Schneider und Martin Sträßer (r.). Foto: PR Sträßer

„Corona“ geht auch an Studenten nicht spurlos vorüber. Seit über einem Jahr müssen die Studierenden nun auf Präsenzlehre verzichten. Erschwerend hinzu kommt, dass in vielen Fachbereichen das Absolvieren von Praktika erwartet wird. So auch in dem Bereich der Rechtswissenschaft. Durch Kontaktbeschränkungen und die Aufforderung zum Homeoffice mussten in diesem Jahr viele Praktika abgesagt werden. Das erschwert die Planung des Examens der Studenten und führt im schlimmsten Fall zu einer Verlängerung ihres Studiums.

Der Landtagsabgeordnete Martin Sträßer (CDU) hat ein Praktikum trotzdem ermöglichen können. Sechs Wochen lang wurde der an der Heinrich-Heine-Universität studierende Julian Schneider in die Tätigkeiten eines Landtagsabgeordneten eingeführt. Das Praktikum selbst konnte zwar nicht im Landtag direkt stattfinden, aber Sträßer gelang es trotzdem eine Vielzahl an Aufgaben zu übertragen, die Schneider auch im Homeoffice bearbeiten konnte.

Durch häufige Telefon- und Videokonferenzen konnte Schneider zudem einen Einblick in das Tagesgeschäft der Landespolitik gewinnen. Unter Anleitung von Sträßer durfte sich der Student erstmals mit rechtlichen Problematiken der Schulpolitik oder den Schwierigkeiten des Straßenrechts auseinandersetzen und unter anderem den Entwurf eines Rechtsgutachtens erarbeiten.

Am Ende des Praktikums konnte Schneider dann doch noch Sträßer im Landtag besuchen. „Ein Praktikum im Landtag, ohne wenigstens einmal in den Landtag zu kommen, das geht einfach nicht“ meinte der Abgeordnete. Corona-Schutzmaßnahmen-konform, mit viel Abstand und Maske, zeigte Sträßer dem Studenten seine Arbeitsstätte und führte ihn durch das Gebäude. Selbstverständlich durfte das Verfolgen einer Debatte des Plenums dabei nicht fehlen.

Auch, wenn sich Schneider natürlich gewünscht hätte, sein Praktikum unter „normalen“ Bedingungen im Landtag direkt durchführen zu können, so ist er vor allem froh, dass Sträßer ihm überhaupt das Praktikum ermöglichen konnte.


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