Freitag | 23. Februar 2024
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Erkrath und Haan schließen Frisöre und Restaurants

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Allgemeinverfügung ist verfasst: Haans Bürgermeisterin befürchtet eine hohe Dunkelziffer.

Während sich andere Städte im Land, im Kreis Mettmann noch schwer damit tun, haben Erkrath und Haan heute weitere Schritte unternommen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu gehört die Schließung von Restaurants.

Beispielhaft erklärt Haans Bürgermeisterin Bettina Warnecke: „In Haan haben sich mit Stand heute 17 Menschen mit Corona infiziert. Das Gesundheitsamt des Kreises macht deutlich, dass davon ausgegangen werden muss, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln. Zum einen sind noch nicht alle gemeldeten Fälle statistisch erfasst, zum Anderen bilden mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer.

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises haben wir soeben eine Allgemeinverfügung im Amtsblatt veröffentlicht. Hiernach sind unter anderem ab sofort

– Restaurants und Speisegaststätten ganztägig geschlossen zu halten,

– Frisöre und ähnliche Dienstleistungen, die einen direkten Körperkontakt zum Kunden mit sich bringen, zu schließen und

– Zusammenkünfte von zwei oder mehr Personen unter freiem Himmel zu untersagen, es sei denn, sie fallen unter einer der in der Verfügung getroffenen Ausnahmen.“


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