Montag | 8. August 2022
 
Neanderland  | 

„Feuer aus“ nach 16 Stunden Einsatzzeit gemeldet

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Großbrand in Haan: Mehr als 180 Einsatzkräfte waren gestern im Einsatz.

mithilfe eines Baggers und eines Radlagers wurden die Trümmerteile beiseite geräumt, um die verbliebenen Glutnester amzulöschen

In einigen Bereichen von Unterhaan könnte es gestern durch den Großbrand im Verlauf des Tages zu Rußniederschlag gekommen sein. „Sollten Sie einen Rußniederschlag zum Beispiel auf Ihrer Fensterbank oder Ihren Gartenmöbeln feststellen, kann dieser mit handelsüblichem Allzweckreiniger abgewaschen werden. Bitte tragen Sie dabei Handschuhe. Eine besondere Gefahr geht nach Einschätzung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) davon nicht aus. Obst und Gemüse aus dem Garten sollten sie vor dem Verzehr abwaschen oder schälen. Bei umfangreichen Luftmessungen konnten keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt werden“, informierte am Abend die Feuerwehr.

Wie die Wehr weiter berichtet, wurden im Laufe des weiteren Einsatzes  wurden große Teile der Halle mit Löschschaum gefüllt, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Nachmittages wurden dann THW Fachgruppen mit schwerem Gerät zur Einsatzstelle alarmiert. Diese verschafften durch Abtragen von einsturzgefährdeten Bauteilen einen sicheren Zugang zu den verblieben Glutnestern so dass diese abgelöscht werden konnten. Parallel dazu wurde bereits im Laufe des Nachmittages nach und nach die Anzahl der Einsatzkräfte reduziert und nach Möglichkeit die überörtlichen Kräfte aus dem Einsatz entlassen.

Nach über 16 Stunden  Einsatzdauer konnte dann schlussendlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Straßensperrungen wurden zurückgenommen und abschließende Aufräumarbeiten durchgeführt. Um 19.19 wurde der Einsatz für die Feuerwehr als beendet erklärt und die Einsatzstelle der Polizei zwecks Brandursachenermittlung übergeben.

Zu Spitzenzeiten waren zeitgleich 119 Einsatzkräfte im Einsatz, über den Tag verteilt waren insgesamt mehr als 180 vor Ort. Beteiligt auf Seiten der Feuerwehr waren Kräfte und Fahrzeuge aus Erkrath, Haan, Hilden, Mettmann, Ratingen, Velbert und Wülfrath. Hinzu kam Unterstützung durch das DRK Haan-Gruiten für die Einsatzstellenverpflegung und das THW in Form eines Fachberaters Technik und mehreren Fachgruppen Räumung mit Personal, Baggern und Radlagern.


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