Dienstag | 7. Dezember 2021
 
Neanderland  | 

„Geschlossenheit haben wir bei der Union schmerzlich vermisst“

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Junge Union fordert Mitgliederbefragung für CDU-Vorsitz.

v.l.n.r.: Vincent Endereß (Mitgliederbeauftragter CDU Kreis Mettmann), Sarah Harden (Mitglied JU-Bundesvorstand), Sebastian Köpp (JU-Kreisvorsitzender), Dominic Mueller (Delegierter JU-Deutschlandtag). Foto: Junge Union

Die Junge Union Kreis Mettmann und der Mitgliederbeauftragte der CDU im Kreis Mettmann, Vincent Endereß, sprechen sich für eine Mitgliederbefragung für die Wahl des Bundesvorsitzenden der CDU aus. Das Ergebnis soll Grundlage für die formale Wahl des Bundesvorsitzenden durch einen Bundesparteitag sein. Auch der Deutschlandtag der Jungen Union hatte diese Forderung gestern in Münster gestellt.

„Die Bundestagswahl hat gezeigt, dass eine Partei nur Erfolg haben kann, wenn sie geschlossen auftritt. Diese Geschlossenheit haben wir bei der Union schmerzlich vermisst“, sagt JU-Kreisvorsitzender Sebastian Köpp. „Viele Mitglieder fühlten sich bei den vergangenen Entscheidungen, vor allem bei der Entscheidung über den Kanzlerkandidat, nicht mitgenommen und nicht gehört“, berichtet Vincent Endereß. „Wir können das Vertrauen zwischen den Ebenen, zwischen den Mitgliedern und der Kreis-, Landes- und Bundesebene nur wiederherstellen, wenn wir dieses Mal ein direktes Angebot der Mitbestimmung machen. Die Satzung der CDU sieht bereits jetzt die Möglichkeit einer Mitgliederbefragung vor, wir sollten sie daher unbedingt durchführen.“, meint Sarah Harden, Mitglied des JU-Bundesvorstands.

Gemeinsam appellieren sie an die Kreisvorsitzendenkonferenz der CDU, sich geschlossen für eine Mitgliederbefragung auszusprechen und so eine „wahre Basisbeteiligung“ zuzulassen.


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