Donnerstag | 9. April 2020
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Glocken läuten täglich um 19.30 Uhr als Zeichen des Zusammenhalts

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Die evangelischen Gemeinden im Kirchenkreis Niederberg beteiligen sich an der Initiative der Katholischen Bistümern und läuten die Kirchenglocken täglich um 19.30 Uhr. Da es zur Zeit wegen des Corona-Virus keine Gottesdienste gibt, soll dieses gemeinsame Läuten zur Ruhe, zur persönlichen Andacht und zum Gebet einladen.

Darüber hinaus gibt es in den Gemeinden zahlreiche kreative Ideen, die Menschen trotz Kontaktverbots zu erreichen. Von diesen Ideen lassen sich nur einige hier aufzählen: Es wird viel telefoniert, um die Isolation allein lebender Menschen zu unterbrechen. In den Gemeinden Neviges, Velbert und Wülfrath gab es am vergangenen Sonntag Online-Gottesdienste. Diese soll es auch an den kommenden Sonntagen geben. In Düssel werden die Predigten als Podcasts ausgeliefert und auf dem Dönberg auf Papier gedruckt verteilt. Der Kirchenkreis veröffentlicht (beinahe) täglich ein Wort zur Mitte des Tages.

Superintendent Buchholz betont: „Die Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort sind telefonisch erreichbar. Auch die Einrichtungen, wie zum Beispiel die Evangelische Beratungsstelle, die Kindertageseinrichtungen oder die Verwaltung bleiben telefonisch erreichbar. Von Besuchen vor Ort ist aber gegenwärtig abzusehen.“ Er ist sicher, dass kreative neue Formen gefunden werden, den Zusammenhalt untereinander zu stärken.


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