Montag | 18. November 2019
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Grüne: Kreis soll fairen Handel unterstützen

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Den fairen Welthandel auf kommunaler Ebene fördern – das ist das Ziel einer neuen Initiative der bündnisgrünen Kreistagsfraktion. Dazu bringt sie in die kommende Sitzung des Kreisausschusses am 30. September den Antrag ein, dass sich der Kreis Mettmann als Fairtrade-Town bewirbt.

„Wir wollen dazu beitragen, dass das Engagement und die Verantwortung vieler Bürgerinnen und Bürger in unserem Kreis für faire und soziale Arbeitsbedingungen von Kleinbauern in Anbaugebieten etwa in Afrika und Asien auch in die Politik und Verwaltung des Kreises übertragen wird“, begründet Sandra Ernst, Sachkundige Bürgerin in der Grünen Kreistagsfraktion, den Vorstoß.

Mit dem von Transfair e.V. Köln – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt – seit 2009 in Deutschland vergebenen Fairtrade-Siegel können Kommunen und Kreise vor Ort ein Zeichen für die Förderung des gerechten Welthandels setzen. Seitdem haben in Deutschland bereits über 600 Städte und Regionen den Titel einer Fairtrade-Kommune erlangt. Die Aktion wird inzwischen in 36 Staaten durchgeführt. Weltweit gibt es über 2200 Fairtrade-Towns.

„Auch die kreisangehörigen Städte Monheim am Rhein, Haan, Erkrath, Ratingen haben die fünf Aufnahmekriterien bereits erfüllt und das Fairtrade-Siegel erworben. Die Stadt Velbert steht kurz vor ihrer Auszeichnung. Da liegt es nahe, dass sich der Kreis ebenfalls beteiligt und die Verbreitung von fair gehandelten Produkten unterstützt”, ergänzt Fraktionsvorsitzender Bernhard Ibold.


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