Sonntag | 9. Mai 2021
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Hasenpest im Kreis Mettmann ausgebrochen

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Nach dem Ausbruch der Hasenpest in Paderborn und wahrscheinlich auch in benachbarten Gemeinden und Landkreisen wurde nun auch im Kreis Mettmann bei einem in Heiligenhaus verendet aufgefundenen Feldhasen die Tularämie (Hasenpest) nachgewiesen. Die meldepflichtige Tularämie ist eine sogenannte Zoonose, also eine auf den Menschen übertragbare und höchst ansteckende und gefährliche Krankheit.

Tot aufgefundene Hasen und Kaninchen sollte man nicht anfassen und dem zuständigen Kreisveterinäramt oder dem Ordnungsamt melden. „Es wird dringend empfohlen, Hunde ausschließlich an der Leine zu führen und offizielle Spazier- und Wanderwege nicht zu verlassen“, so die Kreisjägerschaft in einer Mitteilung.

Wenn Hunde dennoch mit erkrankten oder toten Tieren in Kontakt kommen, sollte man diese so schnell wie möglich mit Einmalhandschuhen gründlich an Kopf und Schnauze abwaschen. Hunde erkranken in der Regel selbst zwar nicht, können aber auf den Kontakt mit an Hasenpest erkrankten Nagern mit Durchfall und Erbrechen reagieren und die Krankheitserreger weiter übertragen. „Für Menschen ist die Tularämie lebensbedrohlich. Es kommt immer wieder zu Todesfällen durch Tularämie“, so die Jäger.


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