Freitag | 17. September 2021
 
Neanderland  | 

„Impfen ist unser Lichtblick“

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Staatssekretörin Kerstin Griese (SPD) trifft Landrat Thomas Hendele im Impfzentrum Erkrath. Hendele verteidigt die Standort-Wahl gegen Kritik aus Ratingen.

Abgeordnete Kerstin Griese und Landrat Thomas Hendele. Foto: Büro Griese

Staatssekretärin Kerstin Griese (SPD-MdB) setzt sehr große Hoffnungen in die jetzt beginnenden Impfungen gegen das Corona-Virus. Anlässlich eines Besuchs des fertig eingerichteten Impfzentrums des Kreises Mettmann in Erkrath bedankte sie sich für die große Leistung der mit der Impfkampagne befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Landrat Thomas Hendele rechnet damit, dass das Impfzentrum noch im Februar seine Arbeit wird aufnehmen können, wenn dann genügend Impfstoff vorhanden ist. Zurzeit würden alle Impfdosen direkt in die Alten- und Pflegeheime geliefert, erläuterte er das Vorgehen. Auch die Einrichtungen der Behindertenhilfe, beispielsweise der Lebenshilfe in Ratingen und der Bergischen Diakonie in Wülfrath gehörten dazu. „Das ist eine gute Entscheidung, denn die Menschen mit einer geistigen Behinderung sind eine besonders gefährdete Gruppe“, so Kerstin Griese.

„Der harte Lockdown musste jetzt sein, er muss wahrscheinlich auch noch eine Weile durchgehalten werden – und dann impfen, impfen, impfen. Impfen ist unser Lichtblick“, sagte die SPD-Abgeordnete. „Im Moment werden die angekündigten Impfstoffmengen tatsächlich geliefert, jetzt kommt es darauf an, dass die Länder sie verteilen.“

Hendele verteidigte die Entscheidung, das Impfzentrum zentral in Erkrath einzurichten. „Der Standort kann nicht in Ratingen sein“, konterte er die Kritik aus der größten Stadt des Kreises. „Von Monheim nach Ratingen ist die Entfernung unzumutbar.“ Sieben Impfstraßen können in dem vom Kreis angemieteten Gebäudes in Mettmann betrieben werden. Hendele lobte die moderne Einrichtung des Hauses mit Breitbandanschlüssen und Sicherheitstechnik. Das Gebäude gehört einem IT-Dienstleister und steht momentan leer, weil sich nahezu alle 800 Beschäftigten des Unternehmens im Homeoffice befinden.


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