Freitag | 23. Juli 2021
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Kreis erwartet sinkende Inzidenz

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Der Kreis begründet die aktuell hohe Inzidenz damit, dass in den letzten Tagen viele Nachmeldungen erfolgt sind. Grund für die spätem Meldungen laut Kreis: Personalmangel und Probleme in einem Labor.

Ende April/Anfang Mai hatte der Kreis durch personelle Ausfälle und durch gleichzeitige technische Probleme eines Labors große Rückstände bei der Meldung von Infektionsfällen an das RKI. Deshalb sank der Inzidenzwert scheinbar und erreichte am 2. Mai einen unrealistisch niedrigen Wert von 152. Mit Anfang der vergangenen Woche wurde zusätzliches Personal im Gesundheitsamt eingesetzt, um die Fälle aufzuarbeiten. Durch die Nachmeldungen flossen täglich über 200 Neuinfektionen in die Statistik ein, wodurch der Inzidenzwert auf über 200 anstieg. Noch am Sonntag (9. Mai) lag die Inzidenz bei 213,2.

Inzwischen sind die Fälle jedoch aufgearbeitet, sagt der Kreis heute. „Die tagesaktuellen Erfassungen haben in den vergangenen drei Tagen im Schnitt jeweils rund 120 Neuinfektionen ergeben, sodass davon ausgegangen werden kann, dass sich der Inzidenzwert auch im Kreis Mettmann in den kommenden Tagen nach unten entwickeln wird“, heißt es weiter. Das hatte der Kreis aber auch schon am Donnerstag auf TME-Nachfrage so gesagt.


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