Sonntag | 15. Dezember 2019
 
Neanderland  | 

„Radwege auch im Nordkreis sicherer machen und ausbauen“

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Der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer fordert mehr Rückenwind zur Förderung des Radverkehrs.

ahrradtour mit Landtagsabgeordneter Martin Sträßer (links) - informeller Austausch zur Förderung des Radverkehrs im Nordkreis. Foto: PR Sträßer MdL

„Mobilität verändert sich und wird vielseitiger. Die Förderung auch des Radverkehrs ist mir deshalb ein besonderes Anliegen“, erklärt der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer (CDU).

Das Wetter war wechselhaft, die Stimmung beständig heiter. Mit einer bunt gemischten Gruppe trat der Abgeordnete von Wülfrath nach Heiligenhaus in die Pedale. Fahrradbegeisterte von Bonsfeld bis Metzkausen, von Wülfrath bis Birth nahmen teil. Dabei freute sich Sträßer über die fachkundige Begleitung seitens des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V. (ADFC).

Sträßer: „Ich fahre selbst gerne Rad, um etwas für die Gesundheit und die Umwelt zu tun. Wenn wir heute für die Belange des Radverkehrs werben können, tut dies doppelt gut.“ Start der Tour war der Zeittunnel in Wülfrath. Die Route führte die Teilnehmer über Tönisheide und Velbert nach Heiligenhaus. Der gemeinsame Abschluss fand in der Kult-Kaffee-Rösterei am Panoramaradweg statt, wo bei Kaffee und Kuchen über die unterwegs aufgedeckten ‚kleinen‘ Probleme – vor allem fehlende Kennzeichen, Markierungen und Anschlüsse – gesprochen werden konnte. Aber auch große Themen – Radschnellwege, Radverkehrskonzepte von Kreis und Städten – kamen zur Sprache.

Sträßer: „Jung und Alt fahren heute mit dem Fahrrad und dem Elektrorad nicht nur Kurzstrecken in die Innenstadt, sondern auch zur Arbeit. Oft helfen schon Kleinigkeiten, um Radfahrwege sicherer zu machen oder für einen durchgängigen Weg zu sorgen. Die Menschen brauchen das Gefühl, mit dem Rad sicher unterwegs zu sein. Da bleibt noch einiges zu tun.“

Die Verbesserung des innerstädtischen Radwegenetzes und der Ausbau besonderer Radschnellwege für größere Strecken gelten bei Verkehrsexperten als vordringlich, um auch langfristig den Zuspruch zum Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu erhöhen. Dazu Sträßer: „Natürlich sind Radschnellwege verkehrspolitisch eine gute Wahl, um noch mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Sie bieten mehr Komfort, mehr Sicherheit und mehr Mobilität – alles, was Fahrradfreunde schätzen und lieben. Aber wir dürfen nicht nur am großen Rad drehen, sondern an vielen kleinen Rädchen. Über Land und in den Städten.“

Die Teilnehmer hatten sichtlich Freude an der Radtour. Sträßer überlegt deshalb, häufiger gemeinsame Radtouren anzubieten. „Durch den informellen Austausch in lockerer Atmosphäre erhoffe ich mir weitere Impulse für die Stärkung des Radverkehrs im Kreis Mettmann. Gerne nehmen sicher auch die Kolleginnen und Kollegen in den Räten Verbesserungsvorschläge fürs Radwegenetz auf, damit täglich immer mehr Menschen nicht nur für kurze Strecken auf das Rad umsteigen. So kommen wir besser voran.“

Die Landesregierung von CDU und FDP investiert dieses und kommendes Jahr jeweils rund 47 Millionen Euro in das Radverkehrsnetz. Mit dem Geld werden Radwege an Land- und Bundesstraßen, in Kommunen und auf stillgelegten Bahnstrecken finanziert. „Im Haushalt 2020 sind 32 Prozent mehr an Mitteln (12,4 Mio. Euro) für den Radwegebau an Landesstraßen eingeplant als im letzten Haushalt von SPD und Grünen“, heißt es in der Mitteilung des Abgeordneten.


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