Dienstag | 27. September 2022
 
Neanderland  | 

„Sichtbar und ansprechbar“

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Bund, Land, Kreis und Mettmann: Grüne bündeln Kräfte unter einem Dach an der Johannes-Fintrop-Straße.

Gruppenfoto vor den neuen Geschäftsräumen (v.l.): Nora Herrguth-Mertens (Vors. Grüne KV ME), Dr. Ophelia Nick (MdB), Nils Lessing (Vors. Stadtratsfraktion), Ina Besche-Krastl (MdL), Eva Speck (Vors. OV ME), Sandra Ernst (Vors. Kreisfraktion), Heike Ogan (Vors. OV), Rebecca Türkis (Vors. Stadtratsfraktion) und Dirk Niemeyer (Vors. KV). Foto: Sonja Poehlmann

Die Grünen im Kreis Mettmann haben nun offiziell ihre Geschäftsräume in der Kreisstadt eröffnet. In dem großzügigen, hellen Büro an der Johannes-Flintrop-Straße finden nun der Ortsverband Mettmann, die Stadtratsfraktion, die Wahlkreisbüros von Dr. Ophelia Nick (MdB) und Ina Besche-Krastl (MdL) sowie der Kreisverband genügend Platz. Mit offiziell geladenen Gästen und schließlich nur mit grünen Mitgliedern wurde die Eröffnung gefeiert.Zusätzlich fand eine Ausstellung des Künstlerinnenpaars Borys Redko und Liubov Laznieva aus der Ukraine statt, „um auf die entsetzliche Situation in dem sich die Ukraine befindet, aufmerksam zu machen“, wie die Grünen erklären. Die Grünen sammelten zudem Spenden für den kreisweiten Verein „Integration-Kulturzentrum Mettmann“.

Der Co-Sprecher der Grünen im Kreis Mettmann, Dirk Niemeyer, begrüßte die zahlreichen Gäste. Darunter Abgeordnete wie Kerstin Griese (MdB, SPD), Martin Sträßer (Mdl, CDU) oder Stefan Engstfeld (GRÜNE, MdL). Aber auch Bürgermeisterin Sandra Pietschmann war gekommen sowie Vertreterinnen und Vertreter von heimischen Verbänden und Vereinen.

„Hier sind wir sichtbar und ansprechbar, es entstehen tolle Synergieeffekte unter den verschiedenen Ebenen“, sagte Eva Speck, Co-Sprecherin der Mettmanner Grünen. MdB Ophelia Nick betonte die Wichtigkeit der Nähe zu ihrem Kreisverband: „Man schafft es nach Berlin nicht allein, nur mit einem starken Kreisverband im Rücken.“ Sie freue sich auch auf Anregungen für Bundespolitik aus Bürgerschaft und kommunaler Politik.

MdL Ina Besche-Krastl ist noch recht frisch im Amt, seit den 100 Tagen im Landtag sei aber bereits viel passiert. „Ich verstehe das hier auch als Einladung zum Austausch“, sagte sie den Zuhörern gegenüber, während draußen Starkregen gegen die Fenster prasselte. „Wir Grüne freuen uns über den Regen“, fügte sie hinzu, „auch wenn wir heute auch gerne im Hof gefeiert hätten“.

Co-Sprecher Nils Lessing von der Ortsfraktion habe bereits als Schüler bei den Mettmanner Grünen gewirkt: Ähnlich wie die Grüne Partei sei nun auch die Geschäftsstelle in der Mitte der Gesellschaft, also in der Mitte von Mettmann, angekommen. Das erste Büro habe am Rande der Stadt gelegen. Folgerichtig sei auch die Bündelung der Ebenen vor Ort, da die aktuellen Krisen der Zeit auch nur auf allen Ebenen zu lösen seien.

Einen besonderen Gast erlebten die Grünen dann noch: Die neue Landessprecherin Yazgülü Zeybek kam zu Besuch und inspizierte das neue „Kraftzentrum“, wie die Kreisgrünen ihre Zentrale von nun an nennen wollen.


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