Freitag | 25. September 2020
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

Velbert | SPD kritisiert Lukrafka

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Das Servicebüros im Velberter Rathaus und in den Stadtbezirken Langenberg und Neviges sind wichtige Anlaufstellen für die Velberter Bürgerinnen und Bürger. Aktuell beträgt die Wartezeit für einen Termin zur Ausstellung einer Meldebescheinigung über sechs Wochen. Diese langen Wartezeiten kritisiert der Bürgermeisterkandidat Rainer Hübinger. „Wenn ich als Bürger nur alle zehn Jahre einen neuen Personalausweis brauche, muss die Terminvergabe flexibel und einfach funktionieren“, so Hübinger. Dabei nimmt er die Angestellten der Stadtverwaltung ausdrücklich in Schutz und dankt Ihnen für die Arbeit: „Niemand lässt im Servicebüro pünktlich seinen Stift fallen. Die Angestellten versuchen alle Anliegen schnell abzuarbeiten“, lobt der SPD Bürgermeisterkandidat.

Vielmehr kritisieren die Velberter SPD die Amtsführung des bisherigen Bürgermeisters Lukrafka. Dieser solle weniger Wahlkampf machen, sondern sich im Rathaus blicken lassen und sich um die Kernaufgaben kümmern. Die Sozialdemokraten haben einen Vorschlag, wie man die Servicebüros entlasten kann. Dazu Hübinger: „Wir schlagen Self-Service-Terminals vor. Dieses System nutzt bereits die Stadt Duisburg. Am Terminal kann auch gleich ein biometrisches Foto geschossen werden. Mit dem Terminal kann man seinen Reisepass und Personalausweis beantragen. Dieses Verfahren spart Zeit und ist schneller für den Kunden“, findet Hübinger. Die Sozialdemokraten überlegen die Terminals auch anderen Orten wie beispielsweise Sparkassenfilialen aufstellen zu lassen.


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