Freitag | 14. August 2026
 
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VRR-Verwaltungsrat beschließt CDU-Antrag zur KI-gestützten Videoanalyse im ÖPNV

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Der Verwaltungsrat der VRR AöR hat den Antrag der CDU-Fraktion zum Einsatz KI-gestützter Videoanalyse im öffentlichen Personennahverkehr einstimmig beschlossen. Ziel ist es, moderne Technologien verantwortungsvoll einzusetzen, um die Sicherheit von Fahrgästen und Beschäftigten zu erhöhen und gleichzeitig die kritische Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs besser zu schützen.

Der Beschluss sieht unter anderem vor, die laufenden Pilotprojekte – insbesondere bei DSW21 Dortmund und der Rheinbahn Düsseldorf – auszuwerten, deren Wirksamkeit sowie die technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen zu bewerten, Fördermöglichkeiten aufzuzeigen und weitere Einsatzmöglichkeiten KI-gestützter Videoanalyse zu prüfen. Dazu gehört auch die mögliche Verknüpfung mit Leitstellen und Fahrgastinformationssystemen, um Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen und Sicherheitskräfte schneller zu alarmieren.

Frank Heidenreich, CDU-Fraktionsvorsitzender im Verwaltungsrat der VRR AöR und Vorsitzender des VRR-Verkehrs- und Planungsausschusses, begrüßt die einstimmige Entscheidung:

„Mit diesem einstimmigen Beschluss setzen wir ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr. Moderne Technologie ersetzt keine Sicherheitskräfte – sie unterstützt sie. Künstliche Intelligenz kann helfen, Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen, Einsatzkräfte schneller zu alarmieren und dadurch Straftaten zu verhindern sowie Menschen besser zu schützen.“

Nach Auffassung Heidenreichs sollte die Entwicklung bereits heute weitergedacht werden.  „Wenn eine KI künftig zuverlässig erkennt, dass beispielsweise eine körperliche Auseinandersetzung, ein sexueller Übergriff, eine schwere Bedrohung oder sogar der Einsatz einer Waffe stattfindet, sollten wir prüfen, ob das System automatisch eine deeskalierende Lautsprecherdurchsage auslösen kann. Eine Ansage wie: ‚Achtung! Es wurde eine Gefahrensituation erkannt. Sicherheitskräfte wurden informiert und sind bereits auf dem Weg.‘ kann potenzielle Täter abschrecken, Betroffenen das Signal geben, dass Hilfe unterwegs ist, und damit zur Deeskalation beitragen. Die Erfahrungen mit Bodycams zeigen, dass bereits der Hinweis auf eine beweissichere Dokumentation häufig konfliktmindernd wirkt.“


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