Sonntag | 23. Februar 2020
 
Neanderland  | 

Wetterwarnung: Ein Sturm zieht ganz massiv auf

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Ein Unwetter droht: Der Wülfrather Feuerwehrmann Benjamin Hann gibt Hinweise, wie man sich jetzt verhalten sollte.

Vorsicht, Neanderland: Ein Sturm zieht auf! Foto: Pixabay

 

Die Warnung ist eindeutig: „Ab Samstagmittag muss mit einer weiteren, deutlichen Zunahme des Windes gerechnet werden. Dann sind schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10), vereinzelt auch orkanartige Böen bis 115 km/h (Bft 11) möglich, die angesichts der belaubten Vegetation zu unwetterartigen Auswirkungen führen können.“ Der Deutsche Wetterdienst erwartet auch für den Kreis Mettmann gefährliche Entwicklungen. Schon jetzt (8.30 Uhr) zieht ein starker Sturm auf. Benjamin Hann, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wülfrath, hat einige Hinweise zusammengestellt, die bei den heutigen Aussichten, zu befolgen seien.

„Ich weise gerne auf die Empfehlungen zur Notfallvorsorge und Handeln in Notsituationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hin: Verhalten vor Sturm & Orkan: Schließen Sie alle Fenster und Türen. Sichern Sie lose Gegenstände rund ums Gebäude (z.B. Mülltonnen, Gartenmöbel, Blumenlästen). Meiden Sie Orte, an denen Sie von Gegenständen getroffen werden können, die der Sturm mitreißt. Falls Sie sich im Freien aufhalten, suchen Sie ein Gebäude auf. Dies gilt auch, wenn Sie sich in einem Zelt oder Wohnwagen befinden. Bereiten Sie sich auch auf einen möglichen Ausfalls des Stroms und/oder Telefons vor, indem Sie Kerzen, Streichhölzer, Taschenlampe und Ersatzbatterien vorhalten und den Akku für das Handy laden. Parken Sie Ihr Fahrzeug nicht in der Nähe von Häusern oder hohen Bäumen. Stellen Sie Ihr Fahrzeug möglichst in einer Garage ab. Während des Sturms: Bleiben Sie im Gebäude. Schalten Sie das Radio / den Fernseher ein, um weitere Informationen zu erhalten. Wählen Sie bei einem Notfall den Notruf der Feuerwehr (112).

Weitere Informationen unter http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber.html

Hann rät, die Warnungen des Tages ernst zu nehmen. „Im Jahr 2013 habe ich im Auftrag der Freiwilligen Feuerwehr Wülfrath ein Seminar zum „Multiplikator für Selbsthilfethemen im Bevölkerungsschutz“ an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallmanagement und Zivilschutz besucht. Aus diesem Anlass habe ich mich entschieden, zukünftig auf derartige Empfehlungen hinzuweisen“, erklärt er sein Engagement.

 


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