Wiedener Kreuz: Teilöffnung noch vor Pfingsten?
Straßenbereich und Bürgersteige sollen nicht unterspült sein.

Wie es am Wiedener Kreuz in Dornap, das seit vergangenem Dienstag gesperrt ist, weitergeht, hat die Stadt Wuppertal neue Infos übermittelt. Erste Gutachten haben demnach ergeben, dass der Straßenbereich und die Fußwege am Wiedener Kreuz nicht unterspült sind. Die Stadt plant deshalb eine Teilöffnung der wichtigen Kreuzung. Zuvor muss jetzt aber erst der Straßenbelag wieder hergerichtet werden.
Um das einsturzgefährdete Wohnhaus von den Versorgungsleitungen zu trennen, wurde die Kreuzung an zwei Stellen aufgegraben. Diese bereits verfüllten Löcher sollen bis heute noch asphaltiert sein. „Zusätzlich muss eine Baustellenampel mit einer sehr komplexen Ampelschaltung aufgestellt und eingerichtet werden. Eine solche Anlage muss von einer Fremdfirma geordert und eingerichtet werden. Eine Teil-Freigabe soll aber noch vor Pfingsten erfolgen“, so die Stadt.

Das Hauptproblem bleibe jedoch das beschädigte Gebäude. Da das Fundament teils unterspült ist und Fachleute das Haus wegen der schweren Schäden nicht abstützen können, drohen bei einem Einsturz Trümmerteile auf die Fahrbahn zu stürzen. Der Eigentümer soll aber von einem Abriss absehen wollen. Es droht eine juristische Auseiandersetzung mit der Stadt
Eine Teilöffnung der Kreuzung kommt deshalb nur in dem Bereich infrage, den die Experten als sicher einstufen. Fest steht bereits, dass auch eine solche Teillösung nur ein schlechtes Provisorium sein kann und das erste Provisorium kann auch noch keine Lösung sein, sondern muss im Laufe der nächsten Tage weiter angepasst werden. Für Autofahrer bleibt es daher der beste Rat, das Wiedener Kreuz für die Dauer der Probleme möglichst zu umfahren.
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