Dienstag | 7. Dezember 2021
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

„Wir stärken den Ökolandbau“

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„Das Land steht vor großen Herausforderungen. Es gilt die Pandemie zu bewältigen, die Klimakrise einzudämmen, nachhaltigen Wohlstand neu zu begründen und im gesellschaftlichen Wandel Zusammenhalt neu zu bestimmen. All das verlangt Veränderungen. Mit diesem Koalitionsvertrag ist es uns nach intensiven Verhandlungen gelungen, dafür die Weichen zu stellen“, sagten die Vorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck in Berlin.

„Für die Grünen war es unabdingbar beim Klimaschutz nach Jahren des Stillstands eine neue Dynamik in Gang zu bringen und so den 1,5 Grad-Pfad endlich einzuschlagen. Das ist mit diesem Vertrag gelungen. Wir haben in den Verhandlungen viele grüne Ziele erreicht, jetzt müssen wir diese umsetzen,“ meint dazu Ophelia Nick, Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Mettmann, zum Koalitionsvertrag.

„Als Agrarpolitikerin freue ich mich, wenn wir den Umbau der Tierhaltung zum Beispiel mit einer verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung angehen. Wir stärken den Ökolandbau, dabei ist das Ziel 30 Prozent ökologische Anbaufläche bis 2030. Wir werden den Einsatz von Pestiziden deutlich verringern und Glyphosat bis Ende 2023 vom Markt nehmen. Es liegt sehr viel herausfordernde Arbeit vor uns. Ich bin bereit mich in den kommenden vier Jahren für diese neue Politik einzusetzen und wünsche uns allen viel Mut und Entschlossenheit.“


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