Dienstag | 22. Juni 2021
 
Neanderland  | 

„Wohnen und Wald statt Lärm und Asphalt“

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Im Südkreis fand am Wochenende eine Fahrraddemo für die Mobilitätswende statt.

Der südliche Demozug Leichlingen-Langenfeld-Hilden führte in Hilden am Ostring auch parallel A3 statt. Foto: Jörg Obergefell

Rund 170 Demonstrantinnen und Demonstranten haben am Samstag unter dem Motto „Wohnen und Wald statt Lärm und Asphalt“ an einer Fahrraddemonstration durch Leichlingen, Langenfeld, Erkrath und Hilden teilgenommen, darunter auch Aktive von Fridays for Future. Veranstalter waren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und die Bürgerinitiative „3reicht!“ gegen den achtspurigen Ausbau der Autobahn A3.

Im Mittelpunkt der Forderung nach einer Verkehrswende stand die geplante Erweiterung der A3 auf acht Spuren. „Wenn sie kommt, müssen Wohnhäuser und Naturschutzgebiete weichen“, stellen die Organisatoren fest. Die bundeseigene Autobahn GmbH hat den Auftrag, den Ausbau zu planen. Auftraggeber ist der Bundestag, denn er entscheidet, welche Fernstraßenprojekte wann umgesetzt werden sollen.

Daher richten sich die Forderungen der Demonstrantinnen und Demonstranten vorrangig an die Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste Bundestagswahl im September: „Sie müssen den Bundesverkehrswegeplan rigoros auf seine Klimatauglichkeit prüfen. Mehr oder breitere Straßen für noch mehr Verkehr können nicht die Lösung sein.“

Hildens Bürgermeister Dr. Claus Pommer und Roland Schüren, Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen im Südkreis, unterstützten den Protest mit ihren Grußworten auf der Abschlusskundgebung in der Hildener Giesenheide.


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