Montag | 22. Oktober 2018
 
Neanderland  | 

Zutritt erwünscht: Offene Ateliers sind „neanderland Tatorte“

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Am kommenden Wochenende laden wieder Kunstschaffende im Kreis Mettmann ein. 118 "Tatorte" sind dann geöffnet.

Dr. Barbara Bußkamp, die Kulturreferentin des Kreises Mettmann, schaut sich das Plakat für die "neanderland-Tatorte" an. Foto: TME

„Zutritt erwünscht“ heißt es am Samstag und Sonntag (21./22. April), wenn unter dem Titel „neanderland Tatorte – Offene Ateliers“ ein weiteres Mal Kunstschaffende aus dem Kreis Mettmann ihre Werkstätten einem interessierten Publikum öffnen. Rund 150 Künstler werden in 118 Ateliers Einblicke in ihre Arbeit gewähren. „Die erneut erfreulich hohe Beteiligung lässt jedenfalls auf einen großen Bedarf der Künstler schließen, ihre Arbeiten und ihre Ateliers zu präsentieren“, stellt Landrat Thomas Hendele fest.

Dabei sind professionelle Künstler, aber auch engagierte Autodidakten oder Künstler, die sich im Privatunterricht ausgebildet haben. Zusätzlich stellen in vielen Ateliers noch Gastkünstler aus. Alle Sparten – von Malerei, Grafik, Fotografie und Videokunst über Keramik, Skulptur und Installationen bis hin zu Textil- und Glaskunst sind vertreten.

Beworben wird die Aktion durch Plakatierung und mit Programmflyern, die im gesamten Kreisgebiet ausgelegt und unter anderem in den Bürgerbüros und Kulturämtern der Städte erhältlich sind. Kreis-Kulturreferentin Dr. Barbara Bußkamp beschreibt das Konzept: „Die Werbung für die ‘Tatorte‘ greift das kriminalistische Moment des Titels auf, indem sie mit dem Absperrband zur polizeilichen Tatortsicherung operiert – allerdings mit der Aufschrift ‘Zutritt erwünscht‘. Auch die Tatwerkzeuge, wie Pinsel, Spachtel, Farbtuben und ‑palette, werden offen präsentiert und laden damit zur Tatort-Besichtigung ein.“

Geöffnet sind die Ateliers am Samstag, 21. April, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 22. April, von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Genaue Angaben sind im Internet unter www.neanderland-tatorte.dezu finden. Dort kann man nach dem Namen des Künstlers, nach der Stadt oder nach der Sparte suchen, für die man sich interessiert. Auch der Programmflyer ist dort als druckbare PDF-Datei hinterlegt. Verzeichnet sind außerdem Links auf die Homepages und E-Mail-Adressen der Künstler, sodass man sich bei Bedarf weitere Informationen verschaffen kann.


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