Samstag | 15. Juni 2024
 
Wülfrath  | 

89-Jährigen um mehrere hundert Euro betrogen

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Senior fiel auf falschen Bankmitarbeiter herein und händigte Bankkarte samt Pin aus.

Symbolbild: Die Kriminalpolizei ermittelt. Foto: KPB Mettmann

Am Samstagabend hat ein falscher Bankmitarbeiter einen Senior aus Wülfrath um mehrere hundert Euro betrogen. Die Polizei ermittelt und möchte den aktuellen Vorfall nutzen, um eindringlich vor den unterschiedlichen Maschen der Betrügerinnen und Betrüger zu warnen.

Gegen 11 Uhr klingelte es bei einem 89-jährigen Wülfrather an der Tür. Ein vermeintlicher Bankmitarbeiter gab vor, dass er die Bankkarte des Seniors prüfen müsse und dafür auch die Geheimzahl brauche. Anschließend bat der Unbekannte den Wülfrather darum, ihm sein Bargeld zur Prüfung auszuhändigen. Der Senior übergab dem falschen Bankmitarbeiter seine Bankkarte sowie das Bargeld und nannte ihm die Pin.

Als der unbekannte Mann die Wohnung des Wülfrathers verließ, bemerkte dieser den Betrug und alarmierte folgerichtig die Polizei, die den Betrüger trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung nicht mehr antreffen konnte.

Der Tatverdächtige kann folgendermaßen beschrieben werden:

– männlich
– circa 170 cm groß
– normale Statur
– schwarze kurze Haare
– dunkler Bart
– dunkel bekleidet

Die Beamtinnen und Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und die Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung. Die Polizei möchte den aktuellen Vorfall nutzen, um eindringlich vor den unterschiedlichen Maschen der zum Teil professionell agierenden Betrügerinnen und Betrüger zu warnen.

Die Polizei rät:

„Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Mitarbeitende von Banken, Stadtwerken oder Telefon- und Internetanbietern sowie Handwerkerinnen und Handwerker kündigen sich in der Regel vor ihrem Besuch an und stehen nicht plötzlich vor Ihrer Haustür. Verlangen Sie immer einen Dienstausweis – doch Vorsicht: auch dieser kann gefälscht sein! Händigen Sie keine Wertgegenstände oder individuelle Kennwörter / Geheimzahlen aus. Melden Sie sich im Zweifel bei Ihrer Familie oder rufen Sie die Polizei, wenn Ihnen jemand verdächtig vorkommt.“


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