Dienstag | 4. Oktober 2022
 
Wülfrath  | 

Die Stadt könnte mit Landeshilfe leerstehende Ladenlokale anmieten

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Wülfrath begrüßt das Landesprogramm zur Förderung der Innenstadt.

Die Wülfrath Fußgängerzone. Foto: TME

Der innerstädtische Einzelhandel ist schon seit längerer Zeit einem stetigen Veränderungsprozess unterworfen. Eine fortschreitende Filialisierung und nicht zu Letzt auch die zunehmende Verlagerung des stationären Handels in das Online-Geschäft setzen die Innenstädte erheblich unter Druck. Die Corona-Pandemie hat die Situation zusätzlich verschärft und dem Handel sowie der Gastronomie stark zugesetzt. Der Leerstand ist erheblich.

„Die Situation in der Wülfrather Innenstadt und die Konzentration von Leerständen in Mitten der Fußgängerzone betrachten wir mit großer Sorge. Daher begrüßen wir die Initiative der  Landesregierung, mit dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW 2020“, Anreize zur Weitervermietung leerstehender Ladenlokale zu schaffen“, so Wirtschaftsförderer Karsten Niemann.

Das Programm sieht unter anderem vor, dass die Stadt mit anteiliger Hilfe der Landesförderung leerstehende Ladenlokale für die Dauer von maximal zwei Jahren anmietet, um diese dann in einem nächsten Schritt zu einer reduzierten Miete an interessante Nachnutzer weiterzuvermieten. „Da wir hier auf die Bereitschaft und Unterstützung der Immobilieneigentümer angewiesen sind, werden wir mit den relevanten Akteuren in Kontakt treten und die Inhalte des Förderprogrammes besprechen“, erläutert der Wirtschaftsförderer weiter.

Parallel wird der personelle und finanzielle Aufwand für die Begleitung und Umsetzung des Förderprogramms geprüft.

Der kommunale Eigenanteil beläuft sich in diesem Förderprogramm auf zehn Prozent. Die Landesmittel müssen bis zum 16. Oktober 2020 beantragt werden.


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