Dienstag | 22. September 2020
 
Wülfrath  | 

Die WüRG wartet noch auf die Corona-Hilfen

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Im Rahmen ihrer Sommertour war Kerstin Griese heute bei den Rockmusikern. Diese kündigten auch die beiden nächsten Gäste der "Fresh Air Clubs" an.

Staatssekretärin Kerstin Griese und Wülfrather Genossen besuchten die WüRG.

Wülfrath-Stopp Teil 3 im Rahmen der Sommertour: SPD-Bundestagsabgeodnete und Staatssekretärin Kerstin Griese stattete heute der WüRG (Wülfrather Rockmusiker Gesellschaft e. V.) einen Besuch ab.

Nach Gartenbaubetrieb und Blühwiese am Kreisverkehr (TME berichtete) nun Kultur: Wie hat sich Corona auf die Kulturveranstaltungen ausgewirkt – das wollte die Abgeordnete wissen. Zur Diskussionsrunde hinter dem Verhaus der WüRGer am Zeittunnel waren auch Vertreter der Wülfrather SPD gekommen: Vorsitzender Wolfgang Preuß, Bettina Molitor (Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit) und Ratskandidatin Kurtula Gößl.

So begann Kerstin Griese die Gesprächsrunde direkt mit der Frage nach den Auswirkungen des Corona-Shutdown für den Verein, der das kulturelle Leben Wülfratts mit seinen Konzerten belebt. Matthias Freund, 1. Vorsitzenden, antwortete wenig zuversichtlich: „Die Abstands- und Hygieneregeln, die wir zum Schutz von Künstlern, Publikum aber auch unseren Mitgliedern einhalten müssten, lassen sich in unseren Räumlichkeiten kaum einhalten. Außerdem wären es dann so wenige Zuschauer, dass sich das Ganze nicht lohnen würde für uns“. Daher haben sich die rund 15 Aktiven des insgesamt 180 Mitglieder umfassenden Vereins auf dem ersten monatlichen Treffen nach dem Shutdown überlegt, die ‚Fresh-Air-Club‘-Reihe mit sechs Open-Air-Shows aufzulegen. Bereits aufgetreten vor den rund 100 zugelassenen Zuschauern sind bereits: Lokal-Matador Jan Schmidt mit seinen Poetry-Slam-Gästen sowie „Prinz Floss“, das Duo, Das Dynamische Duo und Jack McBannon (TME berichtete ausführlich).

Rüdiger Frint, der sich auch um das Gebäude, das der Verein seit 2004 betreibt, kümmert, verrät zusammen mit dem 2. Vorsitzenden, Sebastian van der Voort, wer noch kommt: „Ganz großes Rockabilly-Spaß gibt es am 22. August mit dem ‚Trio Adriano Batolba‘. Nicht weniger freuen wir uns einen Tag später auf ‚Ozzy Ostermann‘, der Gitarrist, der sonst auch mit Herbert Knebel auftritt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Und: Maske nicht vergessen“, so der Ehrenamtler, der wie die anderen Aktiven seit Anfang des Jahres auch beim Umbau und der Renovierung des Gebäudes aktiv war.

Wie viele Kultureinrichtungen hat auch die WüRG finanzielle Hilfe beantragt. „Auf die Zusage warten wir allerdings schon seit Mai“, so Freund. Die Bundestagsabgeordnete versprach sofort: „Ich werde direkt bei der zuständigen Bundesbeauftragten nachzuhaken, wann denn mit der Zusage endgültig zu rechnen ist.“

Infos und Tickets zu den beiden ausstehenden Veranstaltungen der Fresh-Air-Clubs: www.wuerg.com.


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