Montag | 11. Dezember 2017
 
Sport in Wülfrath  | 

Fußball | In Linde ist beim FCW Geduld gefragt

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Eine Partie, vor der der Trainer warnt: SV Jägerhaus Linde – 1. FC Wüfrath. „Wir stehen vor der vielleicht ekligsten Aufgabe der Saison“, sagt Joachim Dünn, Sprecher des FCW-Trainerteams, vor der Partie auf den Wuppertaler Südhöhen und erläutert: „Linde hat in der letzten Saison überhaupt gar kein Interesse daran gehabt, Fußball zu spielen. Sie haben sich mit neun Feldspielern ab 30 Metern vor dem eigenen Tor aufgestellt und nur die Bälle rausgedroschen. Trainerkollegen haben mir berichtet, dass sich deren Spielweise auch in dieser Saison nicht geändert hat.“

Auf dem kleinen und schmalen Platz mit Minimalmaßen sind daher auch schon so manche Favoriten gestrauchelt. Das soll den Kalkstädtern allerdings nicht passieren. „Ich glaube, dass allen unseren Spielern klar ist, was sie dort erwartet. Insofern wird niemand diese Partie auf die leichte Schulter nehmen“, glaubt Joachim Dünn.

Mit Ahmet Al Khalil haben die Wuppertaler im Sommer einen echten Klassestürmer dazu bekommen, der in der vergangenen Saison noch für den Oberligisten Cronenberger SC auf Torejagd ging. „Auf ihn werden wir ein besonderes Augenmerk richten“, kündigt der Trainer an.

„Wenn wir geduldig bleiben, die Ordnung halten und konsequent unsere Chancen nutzen, sollte es möglich sein, unseren derzeitigen Aufwärtstrend auch dort zu bestätigen“, gibt er der Truppe mit auf den Weg und stellt fest: „Das ist ein ganz interessanter Spieltag, denn vier der fünf Teams von oben spielen gegeneinander. Wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, können wir uns näher an die Spitze heranschieben.“

Personell haben die Wülfrather keine Probleme, lediglich Emre Erciyes droht wegen einer Fußverletzung auszufallen. Markus Fürguth war zuletzt wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, will aber in der kommenden Woche erst die Zustimmung seines Arztes einholen, bevor er sich auch wieder für den Spielbetrieb zur Verfügung stellt.

 


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