Samstag | 15. Juni 2024
 
Kurz notiert in Wülfrath  | 

Geologische Untersuchungen in Wülfrath

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Zwischen Mai 2023 und Dezember 2024: Wie die Stadt erläutert, dürfen in der Zeit Grundstücke betreten werden

Im Zeitraum von Mai 2023 bis Dezember 2024 werden im Auftrag des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen auf Wülfrather Gebiet Geländeuntersuchungen durchgeführt.

Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen, kurz GD NRW, mit Sitz in Krefeld ist ein Landesbetrieb. Er ist im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW angesiedelt. Die beauftragten Mitarbeitenden des GD NRW werden in Wülfrath, auf 20 Monate verteilt, Arbeiten für die geowissenschaftliche Landesaufnahme durchführen. Grundlage ist das Geologiedatengesetz vom 19. Juni 2020.

Der GD NRW weist darauf hin, dass „die mit den Untersuchungen Beauftragten im Rahmen des § 6 des Geologiedatengesetzes befugt sind, zum Zweck der staatlichen geologischen Landesaufnahme für das Land Nordrhein-Westfalen Grundstücke zu betreten und die erforderlichen geologischen Untersuchungen durchzuführen. Ebenso steht den Beauftragten der Zutritt zu allen Standorten geologischer Untersuchungen, insbesondere zu Anlagen und Einrichtungen für Bohrungen sowie zu Steinbrüchen, Kiesgruben und sonstigen der Nutzung des geologischen Untergrundes dienenden Betrieben offen.“ Die Beauftragten des GD NRW können sich durch Dienstausweise legitimieren.

Diese geologische Bestandsaufnahme des Untergrundes ist Teil landesweiter Untersuchungen. Die gewonnenen Daten werden ausgewertet und stehen als Grundlageninformation für zukünftige Planungen zur Verfügung.

„Im Rahmen der Kartier-Arbeiten sind kleine Handbohrungen notwendig. In Ausnahmefällen müssen Kleinbohrungen (Rammkernsondierungen) bis zu 30 m Tiefe durchgeführt werden. Wenn Privatgrundstücke für diese Kleinbohrungen in Anspruch genommen werden sollen, werden die Eigentümerinnen und Eigentümer rechtzeitig informiert. Dabei wird auf privatwirtschaftliche Belange und die derzeitige Nutzung der Grundstücke Rücksicht genommen. Etwaige durch die Inanspruchnahme entstehende Schäden werden nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen ersetzt“, teil der GD NRW mit. Er bittet darum, „die Beauftragten des Geologischen Dienstes NRW bei der Erledigung ihrer Arbeiten im Dienste der Allgemeinheit zu unterstützen“.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.gd.nrw.de/ge_eb.htm.


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