„Mehr Sicherheit und mehr Attraktivität“
Die Initiative „Fahrradfreunde Wülfrath" legt erste Arbeitsergebnisse vor: Für künftige Maßnahmen dürften auch Finanzmittel eine Rolle spielen.

Die parteiübergreifende Initiative „Fahrradfreunde Wülfrath“ hat erste Ergebnisse vorgelegt. Sie ist ein Zusammenschluss von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD und Fahrrad begeisterten Bürgern. Auf die Resultate ihrer „konstruktiven Zusammenarbeit“ ist die Gruppe stolz.
„Damit die Ergebnisse auch die Aussicht auf Umsetzung durch die Stadtverwaltung haben, sind wir bei der Zielsetzung sehr strukturiert vorgegangen“, erklärt Udo Switalski (CDU). Zunächst legte die Initiative die zentralen Verkehrsachsen fest. „Auf diesen Achsen sollen Radfahrende sicher unterwegs sein – zum Beispiel von der Ellenbeek in die Innenstadt“, fasst Manfred Hoffmann (SPD) das Vorgehen zusammen.
Im nächsten Schritt ermittelte die Gruppe die nötigen Maßnahmen. „Dazu gehören etwa Beschilderungen oder Markierungen auf dem Asphalt“, kommentiert Jochen Gödde (grüne). „So kommen wir unserem Ziel näher: mehr Sicherheit und mehr Attraktivität für Radfahrende.“
Das Ergebnis sind vier sichere Rad-Verkehrsachsen sowie die Optimierung des PanoramaRadwegs im Bereich Wülfraths. Möglich wurde dies durch die „gewissenhafte Vorarbeit“ der aktiven Radfahrer Burkhard Sigges-Urban, Friedhelm Götting und Mike Sawatski. „Sie bringen viel Erfahrung mit und kennen gute Beispiele aus Städten mit attraktiver Radinfrastruktur“, heißt es in einer Pressemitteilung von heute.
Ihre Vorschläge prüfte die Initiative auf einer gemeinsamen Radtour. Dabei ging es vor allem um Praxistauglichkeit und Realisierbarkeit. Wichtige Kriterien waren eine schnelle Umsetzung, geringe Kosten und eine eindeutige Beschilderung. Vor Ort entstanden zahlreiche Fotos. Anhand dieser Bilder wertete die Gruppe die Ergebnisse anschließend in einer Arbeitssitzung im Rathaus aus. Bei diesem Treffen konnte die Initiative auch Ratsmitglied Stephan Hölterscheidt als weiteres aktives Mitglied begrüßen.
Nach der Sommerpause sollen die Ergebnisse den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung vorgestellt werden. Gemeinsam will man ausloten, welche Maßnahmen sich zuerst umsetzen lassen. Diese Prioritätenliste könnte danach auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Für künftige Maßnahmen dürften auch Finanzmittel eine Rolle spielen. Daher sind gemeinsame Haushaltsanträge in Zukunft denkbar.
Insgesamt war es bisher eine unkomplizierte und konstruktive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure.
Alle Rechte vorbehalten.



Wo kann ich diesen Artikel kommentieren?
Leider bieten wir diese Funktion nur unseren Abonnenten an. Registrieren können Sie sich hier. Sollten Sie bereits Abonnent von Taeglich.ME sein, so können Sie sich hier einloggen und diesen Artikel kommentieren.