Samstag | 6. Juni 2020
 
Wülfrath  | 

Mini prallt fast ungebremst unter Sattelschlepper

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Ein 57-Jähriger wurde heute Morgen auf der Rohdenhauser Straße schwer verletzt.

Die zwei Unfallfahrzeuge waren verkeilt. Foto: Polizei

Heute Morgen kam es auf der Rohdenhauser Straße (L 426)  zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einem PKW BMW Mini Cooper und einem MAN Silo-Sattelzug. Hierbei wurde ein 57-jähriger Autofahrer aus Velbert schwer verletzt (TME berichtete bereits).

Nach bisherigem Stand polizeilicher Ermittlungen war der 57-jährige Velberter gegen 6.10 Uhr, aus Fahrtrichtung Velbert kommend, über die Rohdenhauser Straße in Richtung Mettmann gefahren. In der Dunkelheit erkannte er einen ordnungsgemäß beleuchteten, aber quer zur Fahrbahn stehenden 40-Tonner zu spät, dessen 57-jähriger Fahrer aus dem thüringischen Mühlhausen den Lastzug gerade rückwärts in eine Einmündung zur Ortslage Obschwarzbach rangierte, weil er sich verfahren hatte und wenden wollte.

Beinahe ungebremst prallte der Mini seitlich unter den Sattelzug. Obwohl der Wagen dabei bis zur Windschutzscheibe unter den Auflieger geriet und erheblich beschädigt wurde, konnte sich der 47-jährige PKW-Fahrer selbst aus seinem völlig zerstörten Auto befreien.

Die BMW-Notrufzentrale, bei der eine automatisierte Unfallmeldung des Minis einging, meldete den Unfall unverzüglich an die zuständige Rettungsleitstelle und die örtliche Polizei. Sofort entsandte Rettungskräfte übernahmen eine schnelle Erstversorgung des schwer verletzten und geschockten Autofahrers. Ein Rettungswagen brachte den nicht lebensgefährlich verletzten Patienten in eine nahe Klinik, wo dieser zur stationären ärztlichen Behandlung verblieb. Der LKW-Fahrer blieb nach eigenen Angaben unverletzt.

Beim Unfall wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt und mussten vom Unfallort abtransportiert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 50.000 Euro. Zur Unterstützung der Feuerwehr wurde ein spezialisiertes Reinigungsunternehmen angefordert, um ausgelaufene Betriebsstoffe der beiden Fahrzeuge abzustreuen und den angrenzenden Grünstreifen zu reinigen. Auch das Umweltamt des Kreises Mettmann wurde eingeschaltet.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurde die Rohdenhauser Straße von der Polizei bis 11.20 Uhr voll gesperrt. Der morgendliche Berufsverkehr wurde um- bzw. abgeleitet. Verkehrswarnmeldungen erfolgten über den Rundfunk, Taeglich.ME und soziale Medien.


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