Mit Kinderliedern in den Advent
Der Bürgerverein hatte zum Tannenbaumfest auf den Dorfplatz in Düssel eingeladen.

Rechtzeitig zum ersten Adventswochenende war endlich wieder so weit: Bei knackig kalten Temperaturen, aber tollem Sonnenschein waren knapp 40 Kinder im Kindergartenalter samt ihren Eltern der Einladung des Bürgervereins Düssel zum feierlichen Anschalten des traditionellen Düsseler Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz gefolgt.
Vor dem Anschalten hat es sich Michael Anhut, Diakon der katholischen Kirchengemeinde St. Maximin, aber nicht nehmen lassen, mit den Kindern und ihren Eltern zwei kindgerechte Weihnachtslieder zu singen. Erst dann „durfte“ der Vorsitzende des BV Düssel, Thomas Kaulfuß, die Anwesenden begrüßen und seine Freude über die vielen Kinder ausdrücken.
Thomas Kaulfuß. Foto: BV DüsselAls Michael Anhut anschließend ein bekanntes Weihnachts-Kinderlied von Detlev Jöcker auf der Gitarre anstimmte, war das das Startzeichen zum Einschalten des Tannenbaums.
Schon vorher hatten die Kinder und ihre Eltern die rund fünf Meter hohe vom Senior-Chef der Friedhofsgärtnerei Herbert Hoffmann ausgesuchte und wieder wunderschön geschmückte Nordmanntanne bestaunt. Und nach dem Anschalten gab es dann viel „Ah“ und „Oh“.
Nach einem weiteren Weihnachtslied bekamen die Kinder einen leckeren Weckmann und Kinderpunsch, für die Eltern Glühwein oder Kinderpunsch.
Gegen 17 Uhr löste sich die Tannenbaumrunde langsam wieder auf, nicht ohne dem Bürgerverein für sein Engagement für die Kinder und dem schönen Tannenbaum auf dem Dorfplatz zu danken.
Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedauerten, dass der Bürgerverein nicht wie früher am ersten Adventsfreitag nach dem Anschalten des Tannenbaums seine kleine Adventsfeier bei „Häbbät Hoffmann auf’m Hoff“ veranstaltet. Aber, so Thomas Kaulfuß: „In den letzten Jahren sind immer weniger Teilnehmende gekommen, weil der große Herzog-Wilhelm-Markt ja auch immer am Freitag vor dem ersten Advent eröffnet wird. Und gegen diese Konkurrenz kommen wir nicht an.“
Und die angedachte Tannenbaumfeier am letzten Adventssamstag, wenn es in der näheren Umgebung keinen Weihnachtsmarkt mehr gibt? „Auch auf diese müssen wir in diesem Jahr verzichten, weil die Kutscherstube in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt veranstaltet und wir auf zwei Buden angewiesen sind“, bedauerte der Vorsitzende.
So bleibt nur das Fazit für 2024, dass das Anschalten wieder ein voller Erfolg mit vielen frohen Kindern und Erwachsenen war, die alle gerne im nächsten Jahr wiederkommen wollen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja 2025 am letzten Adventssamstag mit einem kleinen Tannenbaumfest auf dem Dorfplatz.“
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