Sonntag | 20. Januar 2019
 
Wülfrath  | 

Projekt „Sprachtreff“: Lese- und Sprachpaten für Flüchtlinge gesucht!

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In der evangelischen Kulturkirche findet ein Infoabend zum Projekt statt. Pfarrer Rehrmann: "Sprache ist der Schlüssel zur Integration."

Die Kulturkirche. Foto: TME

Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Wülfrath möchte am Projekt „Sprachtreff – für Integration auf dem Land“ teilnehmen. Für das Projekt werden nun Menschen gesucht, die Geflüchtete beim allgemeinen und berufsbezogenen Spracherwerb unterstützen. An einem Informationsabend, der am Montag, 21. Januar 2019, um 18 Uhr in der Kulturkirche, (Tiegenhöferstraße 14) stattfindet, möchte die Gemeinde über das Projekt, das von der EU gefördert und von der Büchereifachstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland entwickelt wurde, informieren.

Pfarrer Thomas Rehrmann:  Sprache ist der Schlüssel zur Integration und zur Bewältigung des Alltags. Ohne ausreichende Deutschkenntnisse fällt es Geflüchteten schwer, sich in unseren Gemeinden heimisch zu fühlen. Häufig fehlt jedoch die Sprechpraxis. Mit einem Sprachtreff möchten wir Geflüchteten in Wülfrath und Umgebung die Möglichkeit bieten, in einem geschützten Raum mit anderen ins Gespräch zu kommen, Gelerntes zu wiederholen und Kenntnisse zu vertiefen. Der neue Sprachtreff bildet eine Ergänzung zu bestehenden Sprach- und Integrationskursen. 

Daher appelliert Rehrmann an „Mitmacher“: „Werden auch Sie Teil des Projektes und unterstützen Sie Geflüchtete! Wir suchen Sie als Sprach- und Lesepatin bzw. -pate! Dabei gestalten Sie die gemeinsame Zeit selbstständig nach Ihren Wünschen und entscheiden selbst, wie viel Zeit Sie einbringen können oder möchten. Über das Projekt werden Sie mit geeigneten Medien und Materialien versorgt. Darüber hinaus erhalten Sie fachliche Unterstützung durch die Projektmitarbeiterinnen und können in freiwilligen Schulungsangeboten Anregungen für die praktische Arbeit erhalten und Ihre Kenntnisse in der Flüchtlingsarbeit erweitern.“

Interessenten können sich bei Pfarrer Thomas Rehrmann (02058 925617 thomas.rehrmann@ekir.de), Astrid Kothe-Matysik (0202 2729910 astrid.kothe-matysik@bergische-diakonie.de) informieren. Oder man kommt zum Infoabend.


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