Montag | 17. Juni 2019
 
Wülfrath  | 

„S-Bahnhof Hahnenfurth-Düssel braucht gute Radweganbindung“

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Stadtverwaltung und MdL Martin Sträßer im Dialog mit dem Bürgerverein Düssel. Ihre Zielsetzung ist gleich.

Die Regiobahn. Foto: TME

Die Anbindung des neuen S-Bahnhofs Hahnenfurth-Düssel über einen Radweg war am gestern Gegenstand eines Gesprächs zwischen der Wülfrather Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke sowie weiteren Vertretern der Stadtverwaltung, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Wülfrath-Düssel, Thomas Kaulfuß, und dem örtlichen Landtagsabgeordneten Martin Sträßer. Es herrschte Einigkeit, dass der S-Bahnhof eine gute Radwegeanbindung benötigt.

Der Planfeststellungsbeschluss, der Grundlage für den jetzigen Ausbau ist, stammt aus dem Jahr 2009. Seitdem haben sich durch die Änderung der Straßenverkehrsordnung zwar die gesetzlichen Anforderungen für Radwege geändert. Eine Anpassung des Planfeststellungsbeschlusses an die neue Rechtslage ist aber nicht erfolgt. Folglich dürfen Radfahrer derzeit ausschließlich die Straße nutzen.

„Das Fahrrad gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung im Straßenverkehr. Dies muss die heutige Straßenplanung berücksichtigen,“ beschreibt der Abgeordnete Sträßer den Wunsch aller Beteiligten für einer besseren Radewegeanbindung. Bürgermeisterin Dr. Panke ergänzt: „Wir sollten mindestens an den gefährlichen Stellen einen eigenständigen Radweg schaffen.“

Zwei Alternativen wurden für den oberen Teil der Dornaper Straße erörtert. So soll eine Verbreiterung des Fuß- und Radwegs geprüft werden. Sie könnte dazu führen, dass der Weg weiterhin durch Fußgänger und Radfahrer gemeinsam zu nutzen ist. Eine zweite Alternative wäre, den bisherigen Fußweg zukünftig ausschließlich als Radweg zu nutzen und einen anderen Fußweg zu finden. Die Verwaltung sagte zu, beide Varianten rechtlich und technisch bis Ende Februar prüfen zu wollen. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Michael Kaulfuß, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Gesprächs: „Nicht nur für Düssel, für ganz Wülfrath ist die bessere Radweganbindung notwendig.“


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