Freitag | 14. August 2026
 
Kurz notiert in Wülfrath  | 

“ Wie wird Wülfrath hitzeresilent?“ – „Grüne Treff“ am Samstag

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Die zunehmenden Hitzeperioden stellen Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen – auch in Wülfrath. Wie kann man die Stadt so gestalten, dass alle Menschen auch an heißen Tagen gut und sicher durch den Sommer kommen? Darüber möchten die Grünen Wülfrath mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Am Samstag, 11. Juli, findet von 10 bis 12 Uhr im Café Meiners am Heumarkt der „2. Grüne Treff“ statt. Eingeladen sind alle Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen einbringen möchten.

Die außergewöhnlich hohen Temperaturen Ende Juni haben deutlich gemacht, wie sehr langanhaltende Hitze den Alltag beeinträchtigen kann. Die Grünen möchten deshalb erfahren, welche Orte und Situationen in Wülfrath als besonders belastend wahrgenommen wurden und welche Maßnahmen dazu beitragen können, die Lebensqualität in der Stadt auch bei künftig häufiger auftretenden Hitzeperioden zu erhalten. „Hitzeschutz ist eine Aufgabe, die viele Bereiche unseres Zusammenlebens betrifft – von der Gesundheitsvorsorge über die Stadtgestaltung bis hin zur Versorgung mit Trinkwasser“, erklärt Alice Bruchhaus-Peter, Sprecherin des Ortsverbandes. „Refill-Stationen sind ein wichtiger Baustein. Gleichzeitig sollten wir prüfen, wie auch in Stadtteilen ohne entsprechende Geschäfte ein unkomplizierter Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser ermöglicht werden kann. Ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist gerade an heißen Tagen von zentraler Bedeutung.“

Auch Jochen Gödde, sachkundiger Bürger im Schulausschuss, sieht Handlungsbedarf: „Kurzfristige Maßnahmen wie Hitzefrei können in Extremsituationen notwendig sein. Langfristig müssen wir jedoch darüber sprechen, wie Schulen und andere öffentliche Einrichtungen besser an steigende Temperaturen angepasstwerden können. Nachhaltige Lösungen schaffen Schutz und erhöhen die Aufenthaltsqualität für alle.“

Für die Grünen ist klar: Die Folgen des Klimawandels lassen sich nicht allein durch einzelne Maßnahmen bewältigen. Es braucht ein Bündel sinnvoller und nachhaltiger Lösungen – von mehr Stadtgrün und Schattenplätzen über wassersensible Stadtplanung bis hin zu einer widerstandsfähigen öffentlichen Infrastruktur. „Die Erfahrungen und Ideen der Menschen vor Ort sind dabei unverzichtbar“, betont Julia Eickhoff, IT-Beauftragte des Ortsverbandes. „Wir möchten zuhören, gemeinsam diskutieren und konkrete Ansätze entwickeln, wie Wülfrath noch lebenswerter und resilienter werden kann.“


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