Dienstag | 22. September 2020
 
Kurz notiert in Wülfrath  | 

Zeittunnel: Linkspartei fordert neuen Zeitrahmen für Probebetrieb

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Dass sich die Gründung der Genossenschaft, die den Zeittunnel betreiben möchte, weiter verzögert, hat Taeglich.ME berichtet. Die Linkspartei stellt nun den Antrag, dass der Rat den Zeitrahmen des Probebetriebs zur Betriebsführung des Zeittunnels neu definieren soll.

In dem Antrag stellt Die Linke fest: „Der Betriebsführungsvertrag wurde mit dem zukünftigen Träger abgestimmt und die Übergabe der Betriebsführung sollte am 1. Juni erfolgen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen derzeit alle Lebensbereiche „auf den Kopf“. Insofern ist gerade in diesen schwierigen Zeiten, die Übernahme des Zeittunnelbetriebs mit vielfältigen Problemen behaftet. Die Öffnung von kulturellen Einrichtungen ist derzeit zwar Gespräch, aber wann Museen den Normalbetrieb wieder aufnehmen können, ist nicht absehbar.“

Daher sei der Zeitpunkt, die Betriebsführung in die Hände des neuen Trägers zu geben und gleichzeitig den Probebetrieb für maximal ein Jahr durchzuführen, nicht zielführend. Der einjährige Probebetrieb solle aus Sicht der Linken daher ab dem Tag in Kraft treten, „an dem die sich in Gründung befindende Genossenschaft den Zeittunnel unter normalen Bedingungen (gesicherte Öffnungszeiten und Hygienemaßnahmen, die einen geregelten Betrieb erlauben) führen kann“.


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