Donnerstag | 18. Januar 2018
 
Kurz notiert in Wülfrath  | 

Zeitzeugin berichtet über das „Frauenzuchthaus Hoheneck“

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Ein außergewöhnlicher Vortrag kann am Donnerstag, 18. Januar, um 18 Uhr in der Medienwelt verfolgt werden. Eine Zeitzeugin berichtet über das „Frauenzuchthaus Hoheneck“. Veranstalter sind Regina Labahn (Vorsitzende Frauenkreis der ehem. Hoheneckerinnen e.V) und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wülfrath, Gudula Kohn. Der Eintritt ist frei.

Die Strafvollzugseinrichtung (StVE) war von 1950 bis 1956 mit vielen verurteilten Frauen sowjetischer Militärtribunale belegt, die unter primitivsten Verhältnissen gefangen gehalten wurden. Bis zum Ende der DDR 1989 war Hoheneck bei Stollberg die bedeutendste Frauenhaftanstalt für viele Tausende politisch Verurteilte, die dort zwischen kriminellen Frauen gefangen gehalten wurden.

Anfang Juli 2016 wurde in einer Mitgliederversammlung in Zwönitz ein neuer Vorstand mit Regina Labahn, Wülfrath, an der Spitze gewählt. Der Verein hat noch circa 60 Mitglieder.


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