Dienstag | 4. August 2020
 
Kurz notiert im Neanderland  | 

IHK Düsseldorf: Ran an die Ausbildungsplätze!

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„Aktuell haben wir noch rund 700 freie Ausbildungsplätze in den IHK-Berufen anzubieten. Aber diese Zahl schmilzt wie das Eis in der Sonne, denn das Ferienende naht. Also ran an die Ausbildungsplätze! Denn noch haben Jugendliche eine große Auswahl und die Chance, genau die Ausbildung zu finden, nach der sie suchen“, erklärt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf.

Dabei hilft die IHK Düsseldorf, zum Beispiel mit ihrer Ausbildungshotline. Interessenten können dort noch bis zum 12. August von montags bis donnerstags, jeweils von 8 bis 16.30 Uhr, unter Tel. 0211 3557-448 anrufen. Jugendliche können aber auch eine E-Mail an: lehrstelle@duesseldorf.ihk.de oder eine Nachricht per Whatsapp unter 0151 11355719 schreiben. Seit Beginn der Hotline am 29. Juni haben bereits rund 350 Jugendliche das Angebot genutzt – 140 von ihnen sind aktuell in der Vermittlung und 63 haben über die Hotline bereits ihren Weg in die Ausbildung gefunden.

Eine von ihnen ist Açelya Akyol. Die 20-Jährige machte in Düsseldorf ihren Realschulabschluss und wechselte dann ans Wirtschaftsgymnasium. „Nach dem Abschluss wollte ich unbedingt Veranstaltungskauffrau werden“, erzählt Akyol. Bereits 2019 wendete sie sich mit ihrem Berufswunsch an die IHK. Dann kam Corona und es zeichnete sich schnell ab, dass es mit einem Ausbildungsplatz in der Veranstaltungsbranche schwierig werden könnte. Schnell war mit der Ausbildung zur Industriekauffrau nicht nur eine Alternative, sondern auch ein Unternehmen gefunden, nämlich die Tünkers Maschinenbau GmbH in Ratingen.

Das Familienunternehmen zählt 360 Beschäftigte und hat sich auf Automationstechnik spezialisiert. Auch hier habe Corona eine größere wirtschaftliche Delle verursacht, „aber wir sind zuversichtlich“, sagt Bernd Hartung, im Unternehmen für die Ausbildung von derzeit 17 Azubis verantwortlich. So zuversichtlich, dass die Firma im neuen Ausbildungsjahr sogar vier neue Azubis beschäftigen möchte. Drei davon hat Tünkers zwischenzeitlich gefunden, eine von ihnen ist Acelya Akyol.
„Für uns gehört Acelya Akyol damit ganz klar zu unseren Ausbildungsheldinnen und -helden, denn sie hat sich frühzeitig um den Start ins Berufsleben gekümmert, sich nicht durch die Corona-Krise beirren lassen und ihren Berufswunsch flexibel angepasst“, freut sich Berghausen abschließend.


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